Konzert der „sueddeutschen kammersinfonie bietigheim“ in der Kelter

Dirigent Peter Wallinger und die Solistin Togawa an der Viola. Foto: Martin Kalb

Bietigheim-Bissingen. Originell zusammengestellte musikalische und literarische Köstlichkeiten verpsrach das Neujahrskonzert der „sueddeutschen kammersinfonie bietigheim“, das am Sonntag in der Bietigheimer Kelter aufgeführt wurde.

Unte der Leitung von Peter Wallinger begaben sich alle auf „Eine Winterreise“ mit Musik von Franz Schubert und Leos Janáek. Im Mittelpunkt standen die vier Lieder „Wetterfahne“, „Gefrorene Tränen“, „Frühlingstraum“ und „Der Leiermann“ aus Schuberts „Winterreise“ in einer eigens für das Konzert verfassten Bearbeitung für Solo-Viola und Streichorchester. Den Solopart spielte die preisgekrönte Bratschistin Hiyoli Togawa, deren Solodebüt bei der Mühlacker Gartenschau und in der Frauenkirche Lienzingen im September vergangenen Jahres mit großer Begeisterung aufgenommen wurde. Auch in Schuberts beliebter „Arpeggione“Sonate agierte sie gekonnt als Solistin.

Eine interessante Variation stellten die einzelnen Sätze aus Janáeks Suite für Streichorchester und verschiedene Tänze von Schubert dar. Passend zur Musik wurden Gedichte zum Thema „Winter“ von Friedrich Hölderlin über Ulla HAhn und Hermann Hesse bis erich Kästner vorgetragen von Nathalie Cellier und Peter Steiner vom Xenia-Theater Karlsruhe.

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