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Zugabe der silbernen Art

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Die CD-Reihe „sueddeutsche kammersinfonie bietigheim live“ wächst um die „Faszination Klassik“

Enzkreis. Mancher Konzertbesucher mag die Klänge noch im Ohr haben: Im Dezember hatte die „sueddeutsche kammersinfonie bietigheim“ unter der Leitung ihres Gründers und Dirigenten Peter Wallinger im Kronenzentrum Bietigheim-Bissingen und am Vortag in der Reihe „Mühlacker Concerto“ im Uhlandbau der „Faszination Klassik“ Raum gegeben. Ein Livemitschnitt ist nun als CD erschienen. Der Tonträger ergänzt die bisher 14 Veröffentlichungen, die die Entwicklung des renommierten Orchesters dokumentieren, um einen weiteren hörenswerten Silberling.

Das im Advent dargebotene Programm durften Klassikfreunde durchaus als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk betrachten. „Es wurde ein faszinierender Abend. Wahre Klangteppiche breiteten die Musiker aus. Unter der zupackenden Führung ihres Dirigenten bündelten sie eine bunte Vielfalt an Interpretationen zu einem harmonischen Ganzen“, hatte unsere Zeitung im Nachgang des Konzerts geurteilt. Das Bannen der Klänge auf CD tut der Freude für die Ohren keinen Abbruch. Auch abseits des Konzertsaals überzeugen Wallingers Interpretationen der „Mozartiana“ von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky, des G-Dur-Violinkonzerts von Wolfgang Amadeus Mozart und der vierten Sinfonie in A-Dur von Felix Mendelssohn Bartholdy, die als „Italienische“ Weltruhm erlangt hat.

In seiner Orchestersuite „Mozartiana“ huldigt Tschaikowsky dem klassischen Meister. Peter Wallinger gelingt es, die romantischen Klangwelten des 19. mit den Finessen des 18. Jahrhunderts zu einer ebenso facettenreichen wie logischen Mischung zu vereinen.

Pure Spielfreude verströmt die Solistin Ursula Schoch im Mozart’schen G-Dur-Konzert. Keine atemberaubende Fingerfertigkeit erfordert das Werk, dafür aber unbestechliche Präzision, die Ursula Schochs singender Bogen wie selbstverständlich den Saiten entlockt. Ein kleines Bonbon steuert die der „sueddeutschen kammersinfonie bietigheim“ seit Jahren treu verbundene Geigerin mit ihrer ebenfalls auf der CD enthaltenen Zugabe „Mélodie“ aus „Souvenir d’un lieu cher“ von Tschaikowsky bei.

In den lichtdurchfluteten Süden entführen die Orchestermusiker in Mendelssohns „Italienischer“. Peter Wallinger reißt von den ersten temperamentvollen Takten an die Zuhörer – ob im Konzertsaal oder auf dem heimischen Sofa – mit. Doch was leicht und selbstverständlich wirkt, beruht auf penibel genauer Ausleuchtung des Notentextes und intensiver Kommunikation zwischen Dirigent und Instrumentalisten.

Die CD „sueddeutsche kammersinfonie bietigheim live 2017“ mit dem Untertitel „Faszination Klassik“ ist zu beziehen bei Buch-Elser an der Bahnhofstraße in  Mühlacker und über das Sekretariat „MühlackerConcerto“, telefonisch unter der Nummer 07043/958393 oder per E-Mail an susanne@boekenheide.net.

Carolin Becker

Sehnsucht nach dem Licht des Südens

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Ungeschnitten dokumentiert die neue CD der „sueddeutschen kammersinfonie bietigheim“ das Programm der vergangenen Adventskonzerte mit der Geigerin Ursula Schoch.

VON HARRY SCHMIDT

BIETIGHEIM-BISSINGEN. In Rekordzeit hat Peter Wallinger die jüngste CD seiner sueddeutschen kammersinfonie bietigheim (skb) realisiert. Kaum ein Monat ist vergangen seit dem Konzert am 10. Dezember, dessen Mitschnitt nun als fünfzehnte Ausgabe der Reihe „Kammersinfonie live“ vorliegt. Dass auf „Live 2017 – Faszination Klassik“ das komplette Konzertprogramm dieses Abends in unveränderter Reihenfolge und ohne tontechnische Kosmetik dokumentiert ist, belegt sowohl das spieltechnische Niveau, auf dem das vor mehr als 30 Jahren von Wallinger gegründete Orchester musiziert, als auch die Qualität der Programmarbeit seines Leiters.

Im strahlenden Mittelpunkt der Aufnahme steht Mozarts drittes Violinkonzert (KV 216), das, 1775 geschrieben, in seiner Gestaltungshöhe das Erklimmen eines neuen Plateaus in der Produktion des seinerzeit 19-Jährigen markiert. „Wenn es ein Wunder in Mozarts Schaffen gibt, so ist es die Entstehung dieses Konzertes“, stellt Alfred Einstein in seiner Monografie „Mozart. Sein Charakter. Sein Werk“ fest. Nicht Virtuosität, sondern anmutige Eleganz und delikaten Spielwitz verlangt das G-Dur-Konzert seinem Solisten ab, was der in Ludwigsburg geborenen und in Sachsenheim aufgewachsenen Ursula Schoch hier glänzend gelingt.

Transparent und entstaubt

Diese gab 1990 bei den Schlossfestspielen ihr solistisches Debüt, ist nach Jahren bei den Berliner Philharmonikern seit 2000 Konzertmeisterin des Königlichen Concertgebouw Orchesters Amsterdam und hat mit der skb bereits Mozarts viertes Violinkonzert aufgenommen. Das intensivierte Verhältnis von Solo- und Orchesterstimme berücksichtigend, macht die Kammersinfonie ihrem sprechenden Namen auf „Live 2017“ mit transparentem, entstaubtem Mozart-Klang alle Ehre.

Stimmig auch die Umrahmung durch die „Mozartiana“ genannte Orchestersuite Nr. 4 (op. 61), ebenfalls in G-Dur, von Tschaikowsky, 1887 anlässlich des 100. Jahrestags von „Don Giovanni“ komponiert, sowie Felix Mendelssohn Bartholdys 1833 uraufgeführte Sinfonie Nr. 4 in A-Dur (op. 90), in der wie in Mozarts Violinkonzert die Erfahrungen einer Italienreise nachhallen. In der Sehnsucht nach dem Licht des Südens findet sich der rote Faden dieser gelungenen Einspielung.

INFO: Die CD „Live 2017. Faszination Klassik“ der sueddeutschen kammersinfonie bietigheim in der Reihe „Kammersinfonie live“ kann unter der Telefonnummer (0 70 43) 4 04 10 oder über cd@sueddeutsche-kammersinfonie.de bestellt werden.

Harry Schmidt

Eine prachtvolle Symbiose

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Die Süddeutsche Kammersinfonie Bietigheim präsentiert dreimal ihr Neujahrskonzert

Bietigheim-Bissingen. Dass das Neujahrskonzert der Süddeutschen Kammersinfonie Bietigheim (SKB) stets einen Besuch lohnt, wissen die Bürger in Murr genauso wie die Einwohner von Mühlacker, zwei der drei traditionellen Spielstätten der Jahreswechselauftritte des 1984 von Peter Wallinger gegründeten Orchesters. Der Bürgersaal des Murrer Rathauses sei wie der Uhlandbau in Mühlacker so gut wie ausverkauft gewesen, freute sich der Dirigent im Gespräch mit unserer Zeitung über den dortigen Zuspruch. Dagegen blieben in der Bietigheimer Kelter am Sonntagabend beim dritten und letzten Konzert der Veranstaltungsfolge noch ein paar Plätze frei.

Nachdenkliche bis humoristische Gedichte zwischen den Werken

Das mag ein wenig der im Winter doch etwas zugigen Örtlichkeit geschuldet gewesen sein: Manch ein Besucher zog es vor, Mantel oder Jacke anzubehalten. Obwohl es also auch für die Instrumente wie für die Finger ihrer Spieler eine Spur zu kalt war, geriet der in 16-köpfiger Besetzung angetretenen SKB der Auftakt ihres mit „Zauber der Natur“ überschriebenen Programms fabelhaft.

Mit kammermusikalischer Finesse ausgehört die folkloristischen Motive von „Im Volkston“ der Nr. 1 aus Edvard Griegs „Nordische Weisen“ (op. 63), berückende Schwebeklänge der Streicher, gekrönt von einem erblühenden Tutti im Finale, lustvoll ausgekostet der rustikale Überschwang im „Bauerntanz“.

Als Kleinod erwiesen sich Giacomo Puccinis „Chrysanthemen“: Das dreiteilige Andante mesto, musikalisch dem Opernliebhaber aus dem vierten Akt von „Manon Lescaut“ vertraut, ist eine Blaupause für hochemotionale melancholische Rückblenden, die Heerscharen von Hollywood-Filmmusikkomponisten inspiriert hat.

In „Der Winter“, dem vierten Konzert aus Antonio Vivaldis Zyklus „Vier Jahreszeiten“, beeindruckte Sachiko Kobayashi, Konzertmeisterin der SKB und Primgeigerin des international renommierten Lotus String Quartet, mit souveräner, unaufgeregt in sich gekehrter Gestaltung der bekannten Partitur.

Den strahlenden Mittelpunkt der zweiten Konzerthälfte bildeten die Darbietungen von Anne-Sophie Bertrand, der Solo-Harfenistin im Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks, einmal mit, einmal ohne Orchesterbegleitung. Wie ein Kompendium der Spieltechniken der chromatischen Harfe wirken die beiden Tänze der „Danses pour Harpe et Orchestre“, die Claude Debussy 1904 geschrieben hat. Wundervoll sanft wogend die perlenden Arpeggien, gezupften und gestrichenen Figurationen der „Danse sacrée“; statt eines Ringens zwischen Solostimme und Orchester, feiern beide in der „Dance profane“ ihre Symbiose. So wie die goldene Harfe von Bertrand das Zentrum der Bühne einnahm, wirkte ihre Partie wie ein teurer Kristall in der Mitte eines prächtig funkelnden Colliers. Solistisch interpretiert dann „La source“ von Alphonse Hasselmans sowie „Introduction, Cadenza & Rondo“ von Elias Parish-Alvars, zwei Werke zeitgenössischer französischer Komponisten, die den romantischen und impressionistischen Tönen huldigen, für die dieses Instrument so enorm prädestiniert scheint.

Zum Ausklang frühlingshafte Farben mit dem „Lied der Lerche“ aus „Die Jahreszeiten“ von Peter Tschaikowsky, ein Hauch von Wiener Neujahrsatmosphäre dann beim finalen „Walzer“.

Von nachdenklich über vergnüglich bis humoristisch reichte die Ausdruckspalette der Gedichte von Rainer Maria Rilke, Henrik Ibsen und anderen, die Frank Albrecht, Schauspieler am Theater Freiburg, zwischen den musikalischen Preziosen so pointiert wie klangvoll rezitierte.

Harry Schmidt

Literaturvorträge hinken Musik hinterher

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Neujahrskonzert der „sueddeutschen kammersinfonie bietigheim“ im Uhlandbau – Dirigent zeigt seine Meisterschaft


Anne-Sophie Bertrand glänzt als Soloharfenistin beim Neujahrskonzert im Rahmen der Reihe „Mühlacker Concerto“ im Uhlandbau. Foto: Fotomoment

Im Rahmen der Reihe „Mühlacker Concerto“ hat die „sueddeutsche kammersinfonie bietigheim“ zu einem Neujahrskonzert in den Uhlandbau eingeladen. Unter dem Titel „Zauber der Natur“ präsentierte das Ensemble unter der Leitung von Peter Wallinger Interessantes und wenig Bekanntes. Der Schwerpunkt lag auf Werken aus dem 19. Jahrhundert.

Mühlacker. Dabei war nicht nur Musikalisches zu hören, sondern auch Literarisches. Diesen Part übernahm der Schauspieler und Regisseur, in Baden-Baden als Logotherapeut arbeitende 58-jährige Frank Albrecht. Mit dem von ihm vorgetragenen Spruch „Einem Komponisten ins Stammbuch“ des Norwegers Henrik Ibsen begann das Programm. Zwischen den Musikstücken machte Albrecht immer wieder, die Worte mit zuweilen theatralischen Bewegungen unterstreichend und komödiantisch deutend, mit unterschiedlichen Texten bekannt. Dabei kam Schriftsteller und Maler Georg von der Vring mit „Notenblatt des November“, „Nachtkonzert“ und mit „Finkengezwitscher beim Ausbrechen der Knospen“ zu Wort. Von Rainer Maria Rilke hörte man „Natur ist glücklich“, von dem nicht zuletzt durch seine gesellschaftskritischen deutschen Volkslieder bekannt gewordenen Wilhelm Müller „Gefrorne Tränen“ und von Conrad Ferdinand Meyer, dem Schweizer Dichter des Realismus, dessen „Möwenflug“.

Interessant nicht nur in programmatischer Hinsicht, vor allem aber besser hinsichtlich des Vortrags war der musikalische Part des Neujahrskonzerts. Zum Auftakt spielte die „sueddeutsche kammersinfonie bietigheim“ nicht etwa die Peer-Gynt-Suiten 1 und 2 aus der Schauspielmusik „Peer Gynt“ zum gleichnamigen dramatischen Gedicht von Henrik Ibsen, die zu den bekanntesten Orchesterstücken der romantischen Musik gehören, sondern zwei „Nordische Weisen“ op. 63 Nr. 1 und 2 von Edvard Grieg. „Im Volkston“ ist die Bezeichnung der einen, 1896 erschienenen Komposition, „Bauerntanz“ die der anderen. Behutsam, sensibel gespielt erklang die eine Weise, locker und beschwingt die andere. Aus dem Jahr 1890 stammt die Urfassung von „Crisantemi“, ein Andante-Ausflug des Opernkomponisten Giacomo Puccini in die Instrumentalmusik. Bekannt wurde diese Trauermusik, die jetzt in Mühlacker bedächtig und getragen interpretiert wurde, vor allem durch seine drei Jahre später entstandene Oper „Manon Lescaut“, in der sie im vierten Akt die Sterbeszene der Titelheldin begleitet.

Ein Ausflug ins 18. Jahrhundert war „Der Winter“ op. 8,4 aus dem Zyklus „Vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi. Im Allegro non molto glaubte man geradezu die klirrende Kälte, den schneidenden Wind und das berstende Eis zu hören. Wohlig war dagegen das Largo („Am Kamin, Regentropfen fallen“). Und im Allegro kamen die „Schritte auf dem Eis“ zum Klingen. In der Interpretation dieser Komposition, bei der Sachiko Kobayashi, die Primgeigerin des „Lotus String Quartet“, als Solistin brillierte, zeigte sich die Meisterschaft des Dirigenten Peter Wallinger.

Wer bislang die Harfe nur als antikes, zuweilen im Orchester eingesetztes Instrument kannte, der wurde eines Besseren belehrt. Schon bei den „Danses pour Harpe et Orchestre“ von Claude Debussy, einer Auftragskomposition des Hauses Pleyel 1904 im Harfenstreit mit dem Konkurrenten Erard, der ein Jahr später Maurice Ravel für eine Komposition gewann, stand die Harfe im Mittelpunkt des Orchesterspiels, als Anne-Sophie Bertrand, Soloharfenistin im Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks, meisterhaft „Danse sacrée“ und „Danse profane“ interpretierte. Die Klangfülle und die mögliche Breite des Ausdrucks der Harfe kam dann erst recht bei ihrem differenzierten, grandiosen Solospiel von Claude Debussys „Jardins sous la pluie“ zur Geltung.

Mit dem „Lied der Lerche“ – dem März – und dem „Walzer“ – dem Dezember – wurden zwei der zwölf Teile aus dem Zyklus „Die Jahreszeiten“ von Pjotr I. Tschaikowski vorgestellt, wobei dann doch noch ein Walzer, der häufig im Mittelpunkt von Neujahrskonzerten steht, in Mühlacker zu Gehör gebracht wurde, bevor es eine überflüssige textliche und eine hörenswerte musikalische Zugabe gab.

Dieter Schnabel

„MühlackerConcerto“: Kammersinfonie Bietigheim beim Neujahrskonzert

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Im Rahmen der „Winter-Konzertreihe“ im Uhlandbau Mühlacker, bestens etabliert unter dem Namen „MühlackerConcerto“, gab sich einmal mehr die sueddeutsche kammersinfonie bietigheim als „Orchester in Residence“ mit einem ebenso reizvollen Programm wie auch Soloinstrument, der Harfe, ein Stelldichein.

Der Zauber der Natur

Zu dem Neujahrskonzert konnte die renommierte Solistin Anne-Sophie Bertrand gewonnen werden. Sie ist Soloharfenistin beim hessischen Radiosymphonieorchester. Die musikalische Leitung hatte Peter Wallinger inne, als Sprecher der morgendlichen Aufführung fungierte Frank Albrecht.

„Zauber der Natur“ – unter diesem Thema kamen gestern Werke von Vivaldi aus den „Vier Jahreszeiten“, Grieg („Nordische Weisen“) sowie solche Perlen wie Puccinis „Chrysanthemen“, Debussys „Jardins sous la pluie“, Tschaikowskys „Lied der Lerche“ sowie Gedichtvertonungen unter anderem von Rainer Maria Rilke und Henrik Ibsen zur Aufführung.

Legendärer Konzertraum

Der geschichtsträchtige Konzertraum im Herzen Mühlackers, der schon in den Zwanzigerjahren des vorigen Jahrhunderts musikalische Größen wie Rudolf Serkin, Fritz Busch und Carl Orff anzog, ist aufgrund seiner beeindruckenden Akustik auch heute noch prädestiniert für Aufführungen in unterschiedlichster Besetzung bis hin zu großer Symphonik.

Naturgewaltige Musik in der Kelter

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Die Süddeutsche Kammersinfonie unter Leitung von Peter Wallinger spielte in der Kelter. Foto: Martin Kalb

Zauber der Natur“ lautete der Programmtitel des diesjährigen Neujahrskonzerts der „sueddeutschen kammersinfonie bietigheim“. Unter der Leitung von Peter Wallinger hörten die Besucher in der Alten Kelter „naturgewaltige“ Musik aus dem Barock bis hin zum Impressionismus. Für die gesprochene Sprache zeichnete der Schauspieler und Sprecher Frank Albrecht verantwortlich, der zwischen den Orchesterwerken mit akzentuierter Stimme Gedichte las.

Den musikalischen Natur-Reigen eröffnete das Kammerorchester mit zwei Stücken aus Edvard Griegs „Nordischen Weisen“. Getragen, melancholisch, fast düster das erste, leichtfüßig daherkommend das zweite präsentierten sich die Musikerinnen und Musiker des von Peter Wallinger gegründeten Projektorchesters gewohnt professionell und äußerst spielfreudig. Die abwechslungsreiche, mal karge, mal üppige landschaftliche Schönheit des Landes hoch im Norden transportierten die Instrumentalisten genauso überzeugend in die Bietigheimer Kelter wie die tiefe Trauer in Giacomos Puccinis „Chrysanthemen“, ein Stück, das der italienische Tonsetzer anlässlich des Todes eines nahen Freundes komponiert hatte. Frank Albrecht gelang es dann in seiner Rezitation von Georg von der Vrings „Notenblatt des November“ mühelos, diese feierliche Stimmung zu wahren.

Höchste Ansprüche

Mit Antonio Vivaldi reiste die sueddeutsche kammersinfonie ins südlicher gelegene Italien: Doch sein Violinkonzert „Der Winter“ aus „Vier Jahreszeiten“, bei dem die langjährige Konzertmeisterin des Orchesters, Sachiko Kobayashi, an der Solovioline brillierte, ist alles andere als ein Lobgesang auf Sommer, Sonne und Meer, sondern eine Hommage an die Kraft der Naturgewalten: Mit ihrem virtuosen Spiel zeichnete Sachiko Kobayashi für die Zuhörer in der Alten Kelter gemeinsam mit dem gesamten Klangkörper die Unbarmherzigkeit des Frostes, die Heftigkeit des Windes und die Sanftheit leise herabfallender Schneeflocken nach.

Als zweite Solistin hatte Peter Wallinger mit Anne-Sophie Bertrand eine preisgekrönte Harfenistin verpflichten können, die neben ihrer Tätigkeit beim hr-Sinfonieorchester in Frankfurt als Gastmusikerin viele Ensembles bereichert. Für das Neujahrskonzert in Bietigheim setzte Peter Wallinger auf Claude Debussys „Danses pour Harpe et Orchestre“ und „Jardins sous la pluie“, zwei Kompositionen, die höchste Ansprüche an die Instrumentalisten stellen. Ganz ins Spiel versunken, kaum einen Blick auf das Notenblatt werfend und mit unendlicher Hingabe an ihr Instrument und an die Musik begeisterte Bertrand die Konzertbesucher in einem solchen Maß, dass sie gleich zwei Zugaben vorwegnahm.

Miriam Staudacher

Seelenvolle Musik ergreift Zuhörer

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Der „Zauber der Natur“, so der Titel des Konzerts, überträgt sich auf die Gäste. Foto: avanti

Murr – Mit innovativen und anregenden Konzert-Programmen hat sich Peter Wallinger, der Dirigent und Gründer der Süddeutschen Kammersinfonie Bietigheim, in den vergangenen 30 Jahren einen guten Namen geschaffen und bei den Neujahrskonzerten in Murr immer wieder gefestigt.

Mit „Zauber der Natur“ war das 24.  Murrer Neujahrskonzert betitelt, das die Besucher wieder mit jubelndem Beifall quittiert haben. Der Idee, neue Musik vertrauter und vertraute Musik neu erlebbar zu machen, ist das Bietigheimer Ensemble in den 33 Jahren seines Bestehens treu geblieben und hat mit dem Neujahrskonzert 2018 einmal mehr aufgezeigt, wie Musik und Sprache dazu beitragen können, die Welt etwas aufzuhellen.

Das Publikum zeigte sich begeistert und ließ sich gefangen nehmen vom Klangzauber der Musik und von der stillen Wucht poesievoller Kunst der Worte namhafter Dichter wie Henrik Ibsen oder Rainer Maria Rilke. Ob „nordische Weisen“ von Edvard Grieg oder „Chrysanthemen“ von Giacomo Puccini, ob Claude Debussy oder Peter Tschaikowskys „Jahreszeiten“ – es war absolut seelenvolle Musik, von der sich die Zuhörer ergreifen ließen.

Für zwei absolute musikalische Höhepunkte sorgten die Solistinnen Anne-Sophie Bertrand (Harfe) und die Konzertmeisterin Sachiko Kobayashi (Violine). Schon einmal hat die französisch-amerikanische Harfenistin vor gut fünf Jahren bei einem Konzert in Murr gastiert. Ihre reiche Erfahrung aus großen Konzertsälen der Welt ist unüberhörbar. Dass ihr der Titel „Associate“ von der Royal Academy of Music verliehen wurde – wer möchte das bei ihrem Umgang mit dem königlichen Instrument bestreiten. Dass sie Debussy zu interpretieren weiß – ihr Solo „Jardins sous la pluie“ lässt keine Zweifel offen.

So wurde „der Winter“ aus Antonio Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ noch selten interpretiert – so delikat und glasklar, einfach fantastisch. Die Kälte war zu spüren, das träumerische Largo „am Kamin“ zu fühlen, die „Schritte auf dem Eis“ und die streitenden Winde im Allegro-Satz deutlich auszumachen. Besser kann man die Meisterklasse der Interpretation kaum zum Ausdruck bringen. Dirigent, Orchester und Solistin waren einfach grandios – der Beifall verdient.

Was die einzelnen Instrumentalsolisten unter der Leitung von Peter Wallinger an Musizierkunst geleistet haben, verdient höchste Anerkennung. Und so ganz nebenbei vermochte der Wortakrobat Frank Albrecht mit seinen Rezitationen die musikalisch großartigen Darbietungen mit seinen Vers-Jonglagen noch zu verzieren. Wie er „gefrorne Tränen“ oder von der Vrings „Nachtkonzert“ und „Finkengezwitscher beim Aufbrechen der Knospen“ vermittelte – Hut ab!

Der Kulturprisma-Chef Matthias Bader kann mit dem Auftakt seiner Veranstaltungsreihe zufrieden sein. Die Konzertbesucher jedenfalls waren es, wie der Beifall erkennen ließ.

Helmut Schwarz

Und überall ist Mozart

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In der Reihe „MühlackerConcerto“ entführt die Süddeutsche
Kammersinfonie Bietigheim in die faszinierende Welt der Klassik

Die Orchestermusiker, Dirigent Peter Wallinger und Solistin Ursula Schoch (3.v.li.) ernten den verdienten Beifall des Publikums. Foto: Filitz

Mühlacker. Kaum zu überbieten waren die musikalischen Veranstaltungen am vergangenen Wochenende in Mühlacker und der Region. Peter Wallinger und seine Süddeutsche Kammersinfonie Bietigheim hatten am Samstag in den Uhlandbau eingeladen. „Faszination Klassik“ war das Konzert mit gutem Grund überschrieben: Es wurde ein faszinierender Abend. Wahre Klangteppiche breiteten die Musiker aus. Unter der zupackenden Führung ihres Dirigenten bündelten sie eine bunte Vielfalt an Interpretationen zu einem harmonischen Ganzen. Tschaikowskys „Mozartiana“ zu Beginn, Mendelssohn Bartholdys „Italienische“ als Schlussakkord und in der Mitte, wie eingerahmt, Mozarts Violinkonzert G-Dur, auch das „Strasburger Concert“ genannt mit der brillanten Geigerin Ursula Schoch, die dem Konzertabend besonderen Glanz verlieh.

„Dass ich mein Leben der Musik geweiht habe, verdanke ich Mozart“, äußerte Tschaikowsky 1878, wie im Begleittext zum Programmheft nachzulesen war. Mit diesen kleinen Texten wird den Zuhörern ein erster Zugang zu den Werken geboten. Auch die Einführung durch die Flötistin Dr. Christiane Dollinger macht damit vertraut, und so ausgerüstet stand dem verständnisvollen Genuss nichts mehr im Wege. Als Hommage an Mozart und zum Gedenken an den 100. Jahrestag der Prager Uraufführung des „Don Giovanni“ hatte Tschaikowsky 1887 vier kleine, eher unbekannte späte Kompositionen seines Idols in einer „Mozartiana-Suite“ zusammengefasst. Schon in diesem ersten Vortrag zeigten die Musiker ihr Können und große Ausdruckskraft, spürbar in allen vier Sätzen. Sanfte Zwiesprache zwischen Bläsern und Streichern, eingebunden helle Klänge einer Harfe und Flötentriller, ein inniges „Ave verum“ und dann der Schlusssatz mit Mozart „querbeet“ begeisterten die Zuhörer. Dabei auch nicht zu überhören der Wohlklang der Violine am ersten Pult.

Als Glanzpunkt des Abends gestaltete sich der Auftritt von Ursula Schoch, Solistin in Mozarts Violinkonzert G-Dur, KV 216. Die aus Sachsenheim stammende Geigerin vorzustellen, ist müßig, hatte die einstige Schülerin von Peter Wallinger doch in Mühlacker fast ein Heimspiel. Ganz still wurde es im Saal. Nichts außer ihrer singenden Violine und ein mit Fingerspitzengefühl begleitendes Orchester schienen den Raum zu füllen. Um den Schluss vorwegzunehmen: „Traumhaft schön. Das Orchester ist an ihr gewachsen“, fasste ein Zuhörer seine Empfindungen zusammen.

Ein beherztes Allegro setzt Mozart an den Beginn, und nicht zu überhören ist, dass das Orchester zunächst das Thema „an sich reißt“, die Solistin dann danach greift und eine lebhafte Entwicklung dem Satz Farbe verleiht. Mit inniger Zartheit gestaltete Schoch das Andante, als wollte sie Welten öffnen, so weittragend waren ihre melodiösen Klangbögen.

Von tänzerischer Ausgelassenheit zeugt das abschließende Rondeau Allegro. Es gab keine Lage, der die Solistin nicht gerecht wurde. Ihr Spiel war brillant und berührend vom ersten bis zum letzten Bogenstrich.

Ohne Zugabe durfte Ursula Schoch die Bühne nicht verlassen. Und vielleicht kann man sagen: Sie krönte ihre Darbietung mit weiten, singenden Melodien in der Wiedergabe von Tschaikowskys „Souvenir d’un lieu cher“, geschrieben für Solovioline und Orchester. Der Beifall wollte nicht enden.

Nach der Pause trumpfte das Orchester temperamentvoll mit der Sinfonie Nummer 4 A-Dur, genannt die „Italienische“, von Felix Mendelssohn Bartholdy auf. Auch in diesem Werk „geisterte“ Wolfgang Amadeus Mozart durch die Notenzeilen und untermalte auf seine Art italienische Lebensfreude. Wuchtige Klänge beeindruckten zu Beginn, schwelgender Bläserklang dominierte im Moll des Andantes, ein sinnliches Moderato bildete einen Kontrast zum wild und ausgelassen interpretierten Schlusssatz „Saltarello“.

Eva Filitz

Klassik frisch entstaubt

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Die Süddeutsche Kammersinfonie Bietigheim spielt mit Geigerin Ursula Schoch

Bietigheim-Bissingen. Mit 575 Besuchern komplett ausverkauft war der Kronensaal, als Peter Wallinger und seine Süddeutschen Kammersinfonie Bietigheim (SKB) am Sonntagabend antraten. In der frühen Adventszeit wirkt eine Veranstaltung wie „Faszination Klassik“ ohnehin schon ideal platziert, auch wenn der Titel für manche Ohren vielleicht etwas zu pauschal nach Klassik Compilation im Drogeriemarkt geklungen haben mag. Doch neben geschicktem Timing dürften mehrere Faktoren zu diesem schönen Erfolg beigetragen haben. So genossen nicht nur Wallinger und sein 1984 gegründetes Orchester den Heimspielvorteil.

Auch für die in Ludwigsburg geborene und in Sachsenheim aufgewachsene Violinistin Ursula Schoch, die 1990 bei den Schlossfestspielen ihr solistisches Debüt gab und nach Jahren bei den Berliner Philharmonikern seit 2000 Konzertmeisterin des Königlichen Concertgebouw Orchesters Amsterdam ist, stellte der Auftritt mithin eine Visite in der alten Heimat dar. Hinzu kommt, dass die SKB als Projekt- wie als Auswahlorchester gleichermaßen gelten darf: Die Musikerinnen und Musiker sind allesamt Profis, ob als Mitglied renommierter Ensembles wie Konzertmeisterin Sachiko Kobayashi vom Lotus String Quartet, namhafter regionaler Orchester oder fortgeschrittene Studierende. Dass das Niveau des aus so hochtaltentierten wie -motivierten Mitgliedern bestehenden Ensembles deshalb doch einiges über dem Anspruch eines Amateurorchesters rangiert, liegt auf der Hand.

Mit dem Violinkonzert in G-Dur (KV 216), das der seinerzeit 19-jährige W.A. Mozart 1775 in Straßburg geschrieben hat, stand nicht weniger als ein Gipfelwerk klassischer Musikliteratur im Mittelpunkt des Programms. Impulsiv die Tutti-Eröffnung im Kopfsatz, Wallingers distinkte Schlagtechnik vermittelte Schwung und Genauigkeit zugleich. Der frechen Vorwegnahme ihres Themas durch das 28-köpfige Orchester begegnete Schoch mittels souveränder Zuspitzungen im zeizvollen Tändeln und Flirten mit den Stimmgruppen. Elektrisierend virtuos präsentierte sie die liedahaften Wendungen der Kadenz. Von lyrischer Leichtigkeit das Adagio, Schochs Kantilenen wie auf orchestralem Samtgebettet, ein pastorales ldyill.

Angriffslustig und verspielt dagegen das Rondeau: Das Hin und Her zwischen Violine und Orchester ließ fast ans Opernfach denken, auch hier begeisterte die frische Transparenz, mit der Schoch und die SKB Mozarts schier überbordenden Melodiereichtum auf die Bühne brachten.

Als Dirigent mit Fingerspitzengefühl erwies sich Wallinger auch in den vier Sätzen von E Mendelssohn Bartholdys 1833 uraufgeführter Sinfonie Nr. 4 in A-Dur (op. 90). Zügige Tempi anschlagend, stieg Wallinger bei Kulminationspunkten der „Italienischen“ auf Zehenspitzen, hob manchmal gar kurz ab. Gestochen klar konturiert die exzellente Wiedergabe der SKB, fulminant die finalen Forti der Ecksätze. Extrem gelungen die Gestaltung des Andante con moto, präzise wie ein Uhrwerk das tickende Ostinato des Streicherapparats. Klangscharfsinnig formuliert auch das Presto des Saltarello – jede Faser in Wallinger nun ganz Formwille. Der beeindruckend geschlossene und gleichzeitig wendige Ensembleklang ist so sinfonisch wie nötig, dabei aber so kammermusikalisch wie möglich. Fabelhaft, wie Wallinger mit seinen lebendigen Interpretationen auch kanonische Klassik von ihren Staubschichten befreit.

Harry Schmidt

Geigerin Ursula Schoch beim MühlackerConcerto im Uhlandbau

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Gerngesehener Gast in Mühlacker: Ursula Schoch. Foto: Fotomoment

Mühlacker. Betont temperamentvoll setzt die Orchester-Exposition ein und geht mit drängender Spiel-Rasanz zügig voran. Wenig später tritt der Ton der Sologeige energisch mit demselben Klang-Schlenker herein, wendet sich elegant und leuchtet in subtilen Figuren über dem Orchester, deklamiert charaktervoll kurz vor der Reprise und glänzt in virtuoser Kadenz. Mit Verve eröffnen auf diese Weise Peter Wallinger und seine sueddeutsche kammersinfonie bietigheim sowie die Solistin Ursula Schoch das Violinkonzert G-Dur, KV 216, von Wolfgang Amadeus Mozart im Mühlacker Uhlandbau.

Nach diesem mitreißenden Allegro-Auftaktsatz zelebriert Schoch in lang durchgezogen, weichen Legatobögen das Adagio, lässt ihre Geige mit sinnlichem Timbre zu gezupften Streicherbässen und Bläsern singen und entfaltete ein betörend sehnsüchtiges Melos zum fließend vibrierenden Orchesterklang. Der Schlusssatz mündet mit Spiellaune und befreiendem Humor in ein tänzerisches Allegro ein.

Musikalischer Leckerbissen

Die fällige Zugabe offeriert einen musikalischen Leckerbissen, eine stimmungsvoll melancholische Melodie aus Pjotr Iljitsch Tschaikowskys „Souvenir d’un lieu cher“ für Violine und Orchester.

Tschaikowsky trifft Mozart

Wie im „Faszination Klassik“ überschriebenen zweiten Programm der MühlackerConcerto-Spielzeit Mozart und Tschaikowsky zusammenfinden, demonstrieren Wallinger und sein Ensemble mit der Orchestersuite Nr. 4, op. 61 des russischen Meisters. Denn Tschaikowskys auch „Mozartiana“ genannte Suite, die den Konzertabend einleitete und in der auch eine Harfe mit silbrigem Klang-Geglitzer und trillernde „Zauber“-Flöten zum Einsatz kommen, zeigt vor allem im abschließenden Variationen-Satz ein von allerhand Mozart-Zitaten durchsetztes, musikantisches Klangfarbenspiel.

Nach der Pause setzt sich die von Wallinger motivierend geleitete Kammersinfonie mit einer fulminanten Wiedergabe der 4. Sinfonie in A-Dur, op. 90, der „Italienischen“ von Felix Mendelssohn Bartholdy in Szene. Schwungvolle Klang-Wucht prägt den ersten Satz (Allegro vivace). Eindringlich wirken im d-Moll-Andante die akzentuiert punktierten Unisono-Linien, lieblich-schmeichelnd eine Lied-Melodie im dritten Satz, durchschlagend von der Pauke begleitet der dahin strömende Volkstanz des Finales. Auch dafür gibt es vom Publikum begeisterten Applaus.

Eckehard Uhlig