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Bläser-Laufwerk im Affenzahn: Klarinettist Sebastian Manz

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Frühjahrskonzert der Sueddeutschen Kammersinfonie Bietigheim mit Pianist Markus Bellheim


Sebastian Manz

Mühlacker-Lienzingen. Am 3. Dezember 1778 schrieb Mozart an seinen Vater: „Ach, wenn wir nur (für die fürstbischöfliche Kapelle in Salzburg) auch Clarinetti hätten! Sie glauben nicht, was eine Sinfonie mit Clarinetten einen herrlichen Effect macht.“

Er hatte das Blasinstrument zum ersten Mal in Mannheim bei der dortigen Hofkapelle in Kompositionen von Johann Stamitz und dessen Sohn Carl kennengelernt und war begeistert. Begeistert waren auch die Besucher des „Musikalischen Sommer“ in der Lienzinger Frauenkirche, wo Peter Wallingers „sueddeutsche kammersinfonie bietigheim“ einen Teil dieser Werke zusammen mit dem preisgekrönten Ausnahme-Klarinettisten Sebastian Manz aufführte.

Das dreisätzige Klarinettenkonzert B-Dur von Stamitz Vater (1717-1757) eröffnete mit solistischen Skalen im „Allegro moderato“ und einer facettenreichen Solo-Kadenz. Dann folgte ein „Adagio“, das mit weichen Haltetönen und leuchtenden Klangbögen über der Orchester-Grundierung stimmungsvollen Klarinetten-Sologesang zelebrierte – der war so schön wie im langsamen Satz von Mozarts (Jahre später komponierten) Klarinettenkonzert. Im Finalsatz des Stamitz-Werke („Poco presto“) beeindruckten die fein ausdifferenzierten Lautstärke-Abstufungen und – wie in den voraufgegangenen Sätzen – das auf genaue Tempi achtende, einfühlsame Zusammenspiel des Solisten mit dem von Wallinger geleiteten Streichorchester. Im tänzerischen „Rondeau“ aus dem Es-Dur-Klarinettenkonzert von Stamitz Sohn (1745-1801) ging Manz bis an alle spielerisch-technischen Grenzen, denn der Affenzahn mit dem er wirbelnde Läufe absolvierte, war geradezu überirdisch.

Als Zugabe für die „Klatscharbeit“ des Publikums musizierten er und die Kammersinfonie Wolfgang Amadeus Mozarts zauberhaftes „Adagio“ KV 580A, eine Vorarbeit zum Klarinettenkonzert – auch, um nochmals das Mannheimer Bekehrungs-Erlebnis des späteren Wiener Meisterklassikers zu illustrieren. Eingerahmt wurden die solistischen Höhepunkte mit der Wiedergabe des Orchester-Quintetts Es-Dur von Josef Mysliveček (1734–1781), dem „Divino Boemo“, den auch Mozart schätzte. Und von einer temperamentvollen Interpretation der Suite für Streicher von Leos Janáček (1854-1928), wobei unter Wallinger am Dirigentenpult die kontrastreichen Charaktere der sechs Suitensätze mit feinem Gespür für unterschiedlichste Rhythmen und Farben exzellent herausgearbeitet wurden.

Eckehard Uhlig

Akustischer Blütenstaub

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Sebastian Manz brilliert mit Klarinettenliteratur der ersten Stunde und Interpretationen

Hochdekorierter Ausnahmevirtose: Der Klarinettist Sebastian Manz. Foto: Holm Wolschendorf

SACHSENHEIM. Nachdem die Premiere 2017 aufgrund der unsicheren Wetterlage ausfallen musste, hat es nun geklappt mit dem Open Air des Sommerkonzerts der Sueddeutschen Kammersinfonie Bietigheim (SKB). Mit rund 140 Besuchern präsentiert sich der Serenadenhof des Lichtenstern-Gymnasiums am frühen Samstagabend lediglich passabel gefüllt. Ein wenig verwunderlich, ist mit Sebastian Manz doch ein Klarinettist zu Gast, mit dem die SKB bereits häufiger zusammengearbeitet hat, zuletzt im vergangenen Jahr bei einem gefeierten Auftritt im Kronensaal mit Mozarts Klarinettenkonzert in A-Dur (KV 622). Zudem ist er ein hochdekorierter Ausnahmevirtose, der unter anderem 2008 mit dem seit 40 Jahren zum ersten mal wieder vergebenen ersten Preis des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD sowie mit drei Echo-Klassik-Preisen ausgezeichnet wurde.

Mit Werken von Johann und Carl Stamitz hatte Manz Klarinettenliteratur der ersten Stunde mitgebracht. Das Klarinettenkonzert des böhmischen Komponisten Johann Stamitz (1717-1757), der zum Gründer der Mannheimer Schule wurde, zählt zu den frühesten in der Musikgeschichte. In seiner einheitlich den Affekt pastoraler Zuversicht ausstrahlenden Wirkung besitzt das B-Dur Konzert deutlich erkennbar noch barocke Züge. Mit butterweichem Ansatz, vogelleichten Trillern und jubilierendem Diskant gestaltet Manz seinen Part im Allegro moderato, ein schwirrendes Ostinato in der Kadenz. Langgezogene Haltetöne eröffnen das Adagio, gefolgt von lyrischem Legato. Hauchzart der extemporierte Teil.

Sympathische und verbindliche Künstlerperönlichkeit

Im rasanten Walzer des Poco presto geht Manz federnd in die Knie, wendet sich nach links, nach rechts – schon die Publikum wie Orchester gleichermaßen zugewandte Körpersprache erzählt viel über diese so sympathische wie verbindliche Künstlerpersönlichkeit. Noch mehr erfährt man zwischen den Werken von Manz persönlich: Von Carl Stamitz, dem Sohn des Mannheimer Hofkapellmeisters, seien elf Klarinettenkonzerte überliefert, denen bereits eine ganz andere Virtuosität eigne. Vieles bleibe darin der individuellen Ausgestaltung des Interpreten überlassen. Dies zeigt sich im Rondeau, dem dritten Satz des siebten der elf Klarinettenkonzerte von Stamitz jr. Mehr als 70 Prozent dessen, was er spielt, habe er den kantablen Themen hinzugefügt, hochindividuell seine Ad-lib-Passagen, akustischer Blütenstaub und fließende Akkordbrechungen, in einer fulminant zugespitzten Strettaendend. Den Applaus der Zuhörer quittiert Manz mit einer wundervollen Zugabe: süßholzatemdurchströmt eine Bearbeitung von Mozarts Adagio (KV 580a), die ferne Antwort der Violinen, Vogelgezwitscher in den Bäumen des umliegenden Parks.

Bei alldem agiert die SKB, das von Peter Wallinger vor mehr als 30 Jahren gegründete Projektorchester, so feinfühlig und diskret, dass man ihre Anwesenheit fast vergessen könnte. Und doch garantiert ihr souveräner, sorgfältiger und sensibler Zugriff, ihr schlanker und wendiger Ensembleklang dem Solisten ein stabiles Parkett. Dafür wurde die Qualität der SKB bereits in dem zur Eröffnung gegebenen Orchesterquinetett in Es-Dur des tschechischen Mozartzeitgenossen Josef Myslivecek (1734-1781) – auf Spitze getanzt hebt das Allegrio con brio an, auch das Largo metrisch durchpulst, berückend das Presto – und im Anschluss mit Leoš Janàceks 1877 entstandener „Suite für Streicher“ nochmals vollends deutlich. Bei dem zwischen Spätromantik und Vormoderne changierenden Werk des Mähren gelingt Wallinger und der SKB eine durchgehend pointierte, in den Ecksätzen und im Presto streckenweise sensationelle Wiedergabe.

Harry Schmidt

Unerschütterliche Begeisterung für die Klassik

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Konzert Die „sueddeutsche kammersinfonie bietigheim“ und Klarinettist Sebastian Manz spielten in Sachsenheim


Klarinettist Sebastian Manz und die „sueddeutsche kammersinfonie Bietigheim“ mit Peter Wallinger am Pult spielten im Lichtenstern-Gymnasium. Foto: Helmut Pangerl

Sachsenheim. Was in der Vergangenheit selten klappte, konnte diesmal umgesetzt werden: das Sachsenheimer Sommerkonzert als Open Air. Gut 80 Besucher waren am Samstagabend ins Lichtenstern-Gymnasium gekommen, um sich die „sueddeutsche kammersinfonie bietigheim“ unter ihrem Dirigenten Peter Wallinger und den Ausnahmeklarinettisten Sebastian Manz anzuhören.

Manz ist einer der ganz Großen der Klassik-Szene, momentan Solo-Klarinettist beim SWR Symphonieorchester, als solist international gefragt. Ein solcher Status verleitet viele Musiker dazu, einen imaginären Zaun um sich herum zu bauen, und sich abzuschotten. Die Vermeintliche Unantastbarkeit der Künstler macht es einem Fan-Kult ungemein schwer – doch genau der mag wichtig für den Fortbestand der Szene sein. „Wir sind selbst Schuld“, meinte Sebastian Manz im Gespräch mit der BZ zu diesem Thema.

Dabei kann man ihm am allerwenigsten einen Vorwurf machen – im Gegenteil. Sebastian Manz stand nach seinem Auftritt in T-shirt und kurzer Hose auf der Wiese des Lichtenstern-Gymnasiums, unterhielt sich mit seinen Fans, erzählte ihnen von der Notwendigkeit des Sports für einen Musiker und von den Vorteilen eines digitalen Notenblatts.

Große Ausstrahlung

Bei seinem Auftritt ergriff er wie selbstverständlich das Wort, fütterte das Publikum mit Hintergrundinformationen zu den Stücken, erklärte, warum er für die Zugabe eine andere Klarinette holen muss. Vor allem aber strahlte Manz, Jahrgang 1986, nach vielen Jahren in diesem Metier eine Begeisterung für seinen Job aus.

Bevor er am Samstag an der Reihe war, spielte die „sueddeutsche kammersinfonie bietigheim“ Josef Mysliveceks „Orchesterquintett in Es-Dur“. Der Böhme Myslivecek, Zeitgenosse und Freund des viel berühmteren Wolfgang Amadeus Mozart, komponierte in heiterer Klassik-Manier. Diesen stilistischen Geist legte die „sueddeutschte kammersinfonie bietigheim“ unter Peter Wallinger unprätentiös, aber klangvoll offen.

Obwohl die Werke, die am Samstagabend aufgeführt wurden, in einem Zeitraum von über einhundert Jahren entstanden sind, ergänzten sie sich hervorragend zu einem stimmigen Programm. Zwischen den reinen Orchesterstücken interpretierte Sebastian Manz gemeinsam mit dem 16-köpfigen Orchester das „Klarinettenkonzert in B-Dur“ von Johann Stamitz sowie den dritten Satz aus dem „1. Darmstädter Konzert“ von Stamitz’ Sohn Carl. Als Zugabe spielte Manz das „Adagio KV 580a“, bei dem Mozart den Melodieanfang seines berühmten „Ave Verum“ wiederverwertet hat.

Sebastian Manz macht Musik offenbar nicht um ihrer selbst Willen, sondern weil er seinen Zuhörern etwas mitteilen möchte. Der gebürtige Hannoveraner verfügt über eine außergewöhnliche Bühnenpräsenz und das liegt bei Weitem nicht nur an seinem großen Bewegungsradius. Auch beim Open-Air-Konzert im Lichtenstern-Gymnasium fesselte er nicht nur die Ohren, sondern auch die Augen des Publikums.

Klavierkonzert mit finalem Klangfeuerwerk

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Umjubelter Abschluss der Reihe Concerto Mühlacker

Mühlacker (eu). Eine „Suite française“ mit betörenden Stücken von Claude Debussy und Maurice Ravel sorgte jüngst für einen begeisternden Saisonabschluss der MühlackerConcerto-Reihe im Uhlandbau. Das zum Konzertauftakt präsentierte „Prélude à l’après-midi d’un faune“ demonstrierte nicht nur erneut die Souveränität Peter Wallingers als Dirigent und die Versiertheit seiner Sueddeutschen Kammersinfonie Bietigheim, sondern präsentierte vor allem einen Debussy vom Feinsten.

Ätherisch schwebend bezauberte das einleitende Flötensolo, das die sinnliche Schwüle des gleichnamigen Mallarmé-Gedichtes spüren ließ. Dann faszinierte das Wogen und Wallen der naturidyllischen, hitzig aufgeladenen Nachmittagsstimmungen des lüsternen Halbgotts, ausgedrückt auch in Harfengezirpe und Geisterglöckchen. Rauschhafte Crescendi mündeten in leuchtende Klangflächen. Der Höhepunkt des Konzertabends war die Wiedergabe von Ravels G-Dur-Konzert für Klavier und Orchester – eine Herausforderung für den Pianisten und die Kammersinfonie, die der Münchener Musikhochschulprofessor Markus Bellheim als Solist am Flügel und das Wallinger-Ensemble bravourös meisterten. Mit kühlem Kopf, ja mit erstaunlicher Frische und scheinbarer Leichtigkeit bewältigte Bellheim den motorischen Schwung mancher Passagen, die Klang-Raffinements, die jähen Umschwünge der Dynamik, die Farbkontraste.

Mit einem Peitschenknall begann das Ravel-Konzert, dann folgten nach Klaviertremoli energisch lärmende Skalen, auch ein zackig-jazziger Piccoloflöten-Marsch. Im zweiten Satz zelebrierte ein gedehntes Klaviersolo stimmungsvolle Melancholie. Im letzten Satz entfaltete sich nach vorwärtstreibenden, scharf konturierten Rhythmen ein musikantisch tobendes, finales Klangfeuerwerk.

Nach der Pause interpretierten Wallinger und sein Orchester Ravels „Pavane pour une infante défunte“ als gemächlichen Schreittanz mit kapriziösen Bläsereinwürfen, sowie Ravels ursprünglich für Klavier komponierte „Valses nobles et sentimentales“ mit heftig durchgezeichneten Strukturen, lebhaften Klanggesten und fesselnder Expression. Das Publikum im Mühlacker Uhlandbau reagierte mit jubelndem Applaus.

Eckehard Uhlig

„Suite française“ zum Abschluss

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Saisonfinale der Klassikreihe „MühlackerConcerto“: Musiker meistern höchst anspruchsvolle Aufgaben.


Mit Leidenschaft und Esprit begeistern die „sueddeutschen kammersinfonie bietigheim“ und Klaviersolist Markus Bellheim. Foto: Fotomoment

Ein Programm „voller Farben, voller Leidenschaft und Esprit“ war zum Saisonende der Klassikreihe „MühlackerConcerto“ angekündigt. Tatsächlich erlebten die Besucher am vergangenen Samstagabend im Uhlandbau Mühlacker einen faszinierenden Konzertabend, betitelt mit „Suite française“.

Mühlacker (pm). Den Titel hat der Veranstalter der Konzertreihe gewählt in Anlehnung an den lesenswerten, gleichnamigen Roman von Irène Némirovsky; gespielt wurden Werke von Claude Debussy und Maurice Ravel, die als die Hauptvertreter des französischen Impressionismus gelten.

38 Musikerinnen und Musiker der „sueddeutschen kammersinfonie bietigheim“ und Markus Bellheim, der sich als hervorragender Klaviersolist zeigte, haben sich unter der Leitung von Peter Wallinger dieser höchst anspruchsvollen Aufgabe angenommen – und sie bravourös gemeistert. Eine Einführung in die hierzulande nicht eben geläufigen Werke gab in gewohnt kurzweiliger und zugleich kompetenter Weise die Musikwissenschaftlerin und Flötistin Dr. Christina Dollinger.

Ein betörendes Flötensolo, klangschön zelebriert von Verena Guthy-Homolka, eröffnete den Abend und führte hinein in die Sinneswelt eines Panflöte-spielenden Fauns an einem schwülen Sommertag. 1894 schreib Debussy sein „Prélude à l’après-midi d’un faune“, angeregt von der Atmosphäre des gleichnamigen Mallarmé-Gedichts, und läutete mit nie zuvor gehörten, farbig-schillernden, von der Harfe unterstützten Klangschattierungen den musikalischen Impressionismus ein.

Völlig andere Töne werden in Ravels Klavierkonzert G-Dur angeschlagen. Ein Peitschenknall zu Beginn des ersten Satzes löst ein buntes an eine Zirkusarena erinnerndes Treiben aus mit Klangkaskaden und allerhand folkloristischen Anspielungen, auch solchen des Jazz. Meisterhaft bewältigte Markus Bellheim, der als Professor an der Münchner Musikhochschule lehrt, den hochvirtuosen Solopart. Im Wechsel mit dem Klavier mischten die Musiker der Kammersinfonie, insbesondere die Bläser, mit halsbrecherischen Soloeinlagen in den rasanten Ecksätzen kräftig mit. In stärkstem Kontrast dagegen der schwerelos schwebende zweite Satz, in dem die Zeit still zu stehen scheint. Ein ausdrucksvoll vorgetragenes Englischhorn-Solo gesellt sich zur fast schon gläsern wirkenden Melancholie des ausgedehnten Klavierparts hinzu. Ein Feuerwerk wird schließlich von Solist und Orchester im furiosen letzten Satz entfacht. Ein Ragtime folgte als Zugabe und demonstrierte noch einmal die pianistischen Qualitäten von Markus Bellheim.

Wieder andere Färbungen zeigten zwei Werke Ravels nach der Pause: In eine imaginäre, längst versunkene Märchenwelt führte die „Pavane pour une infante défunte“. Wunderschön vorgetragen wurde das Solo-Horn von Reimer Kühn über den würdevollen Schritten der Pizzicato-Begleitung.

Eine letzte französische Delikatesse servierte das Orchester mit Feinsinn und Verve mit Ravels „Valses nobles et sentimentales“, dessen Titel auf Schuberts 1825 und 1827 veröffentlichte Walzerfolgen anspielt. Der Tonfall der acht Walzer reicht von „sehr zart und ein wenig schmeichelnd“ bis hin zu kühn auftrumpfenden Klangeruptionen in Ravels meisterhaft raffinierter Instrumentierung und oftmals mit maskenhaft parodistischen Zügen.

Begeisterter Beifall und als Zugabe noch mal den ersten Ravel’schen Walser beschlossen den beeindruckenden Konzertabend.

Gelungene Klanggemälde

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Frühjahrskonzert der Sueddeutschen Kammersinfonie Bietigheim mit Pianist Markus Bellheim


Pianist Markus Bellheim mit der Sueddeutschen Kammersinfonie beim Frühjahrskonzert in Bietigheim. Foto: Holm Wolschendorf

Bietigheim-Bissingen. Wie aus einem Guss präsentierte sich das Programm des traditionellen Frühjahrskonzerts der Sueddeutschen Kammersinfonie Bietigheim (SKB) im Kronenzentrum. Mit vier Werken von Claude Debussy und Maurice Ravel konzentrierte sich der mit „Suite française“ überschriebene Abend ganz auf das Wirken der beiden Hauptvertreter des Impressionismus.

Die „Prélude à l’ aprés-midi d’un faune“ markierte bei ihrer Uraufführung 1894 in Paris nicht nur den künstlerischen Durchbruch von Claude Debussy als Komponist, sondern auch den Beginn eines neuen Zeitalters: Während Camille Saint-Saëns in der symphonischen Dichtung, die auf ein Gedicht von Stéphane Mallarmé Bezug nimmt, „nicht die geringste ausgesprochen musikalische Idee“ zu erkennen vermochte und meinte, die „Prélude“ sei so viel Musikstück wie die Palette eines Malers Gemälde, kam Pierre Boulez ein gutes halbes Jahrhundert später zu einer ganz anderen Einschätzung: Mit dem einleitenden Faunmotiv der Traversflöte, aus dem sich hier alles weitere entwickelt, beginne auch die Geschichte der modernen Musik.

Keine Geringe Aufgabe also, zumal dieser zarte Pianissimo-Auftakt überaus heikel ist, sowohl für Flötistin Verena Guthy-Homolka als auch für ihre Mitstreiter von der SKB. Denn nichts ist für die Musik des Impressionismus wichtiger als ihr fließender Charakter. In der flimmernden Luft verschwimmen Licht und Schatten, Traum und Wirklichkeit, Lust und Ermattung, Narration und Atmosphäre. Mit präzisen, abgezirkelten Bewegungen, Atemzügen gleich, animierte Peter Wallinger sein 1984 gegründetes Ensemble zu einer gelungenen Wiedergabe dieses Schlüsselwerks der Moderne.

Bescheinigte die zeitgenössische Musikkritik um die vorletzte Jahrhundertwende Ravels Werk noch eine direkte Abhängigkeit von Debussy, wird die Musik des 13 Jahre jüngeren doch deutlich mehr durch die Entwicklung konkreter Themen und Rhythmen geprägt. Im zwischen 1929 und 1931 entstandenen „Konzert für Klavier und Orchester“ in G-Dur hallen Eindrücke von Ravels Amerikatournee nach. Mit Markus Bellheim hat Wallinger bereits vor zwei Jahren Bartóks Klavierkonzert Nr. 3 gegeben. Sublim gestaltete der 44-Jährigen die Jazz-Themen, Ragtime-Motive und Blues-Skalen, ohne Überschwang, weder mutwillig noch mechanisch, vielmehr mit einer überlegenen Ausgeglichenheit, die ihresgleichen sucht. Das brachte insbesondere die pastorale Ruhe des Adagio assai bestens zur Geltung. Die Ecksätze wiederum profitierten von der Wendigkeit der um Posaune und Trompete verstärkten SKB. Mit einem Ragtime aus dem Umfeld von Scott Joplin verabschiedete sich Bellheim vom vom begeisterten Publikum im Kronensaal.

Formidabel gerieten auch Ravels einsätzige „Pavane pour une infante défunte“, eine weitere Ikone des Impressionismus, sowie dessen „Valses nobles et sentimentales“: Faszinierend, wie viel Farbigkeit und Transparenz in der Tiefenstafflung die 38-köpfige Kammersinfonie aufzubieten hat, welch feine dynamische und klangliche Nuancen und Differenzierungen der SKB zu Gebote stehen. Das blieb auch dem Bietigheimer Publikum nicht verborgen. Obgleich lediglich rund 200 Besucher an diesem fast schon sommerlichen Frühlingsabend den Weg ins Kronenzentrum gefunden hatten, wurde das Orchester enthusiastischer gefeiert denn je: Applaus mit den Füßen ist hier eher selten und besonderen Momenten des Musikerlebens vorbehalten. Ein erzitterndes Parkett unterstrich, dass es sich bei dem anderentags in Mühlacker wiederholten (und aufgezeichneten) Konzert um einen solchen gehandelt hat.

Harry Schmidt

Finales Klangfeuerwerk bei Mühlacker Concerto-Reihe

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Mühlacker. Eine „Suite française“ mit betörenden Musiken von Claude Debussy und Maurice Ravel hat für einen begeisternden Saisonabschluss der Mühlacker Concerto-Reihe im Uhlandbau gesorgt.


Klaviersolist Markus Bellheim und die sueddeutsche kammersinfonie bietigheim spielen im Uhlandbau Mühlacker. Foto: Fotomoment

Das zum Konzertauftakt musizierte Prélude à „l’après-midi d’un faune“ demonstrierte nicht nur ein weiteres Mal die Souveränität Peter Wallingers am Dirigentenpult und die Versiertheit seiner sueddeutschen kammersinfonie bietigheim (das Orchester schreibt sich selbst so), sondern präsentierte vor allem einen Debussy vom Feinsten.

Ätherisch schwebend bezauberte das einleitende (Pan-)Flötensolo, das die sinnliche Schwüle des musikalisch umgesetzten gleichnamigen Mallarmé-Gedichtes spüren ließ. Dann faszinierte das Wogen und Wallen der naturidyllischen, hitzig aufgeladenen Nachmittagsstimmungen des lüstern-faunischen Halbgotts, ausgedrückt auch in Harfengezirpe und Geisterglöckchen. Rauschhafte Crescendi mündeten in leuchtende Klangflächen ein.

Der Höhepunkt des Konzertabends war freilich die Wiedergabe von Ravels G-Dur-Konzert für Klavier und Orchester – eine Herausforderung für den Pianisten und die Kammersinfonie, die der Münchener Musikhochschulprofessor Markus Bellheim als Solist am Flügel und das Wallinger-Ensemble bravourös meisterten. Mit kühlem Kopf, ja mit erstaunlicher Frische und scheinbarer Leichtigkeit bewältigte Bellheim den motorischen Schwung mancher Passagen, die Klang-Raffinements, die jähen Umschwünge der Dynamik, die Farbkontraste.

Mit Zirkuspferdchen-Peitschenknall legte das Ravel-Konzert los, dann folgten nach Klaviertremoli energisch lärmende Skalen, auch ein zackig-jazziger Piccoloflöten-Marsch. Im zweiten Satz zelebrierte ein gedehntes Klaviersolo stimmungsvolle Melancholie. Im letzten Satz entfaltete sich nach vorwärtstreibenden, scharf konturierten Rhythmen ein musikantisch tobendes, finales Klangfeuerwerk. Nach der Pause interpretierten Wallinger und sein Orchester Ravels „Pavane pour une infante défunte“ als gemächlichen Schreittanz mit kapriziösen Bläsereinwürfen sowie Ravels ursprünglich für Klavier komponierte „Valses nobles et sentimentales“ mit heftig durchgezeichneten Strukturen, lebhaften Klanggesten und fesselnder Expression. Das Publikum im Mühlacker Uhlandbau reagierte mit jubelndem Applaus.

Eckehard Uhlig

Eine musikalische Rätselreise

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Herr Kruse (ganz rechts) von der Pyrmonter Theater Company nimmt das Publikum auf eine fantastische Reise mit. Foto: Gonzalez

Herr Kruse putzt gerne die Konzerthalle, da kann er nämlich seinem geliebten Quartett während seiner Arbeit zuhören. Dass seine Kollegin Frau Freitag nichts mit Musik anfangen kann, ist für ihn unverständlich.

Als jedoch Frau Freitag bei einem Musik-Rätsel Hilfe braucht, um eine Reise zu gewinnen, nutzt Herr Kruse die Gunst der Stunde, um sie vielleicht doch noch von der Musik überzeugen zu können. Kurzerhand bastelt er ein großes Schiff aus Notenblättern und segelt gemeinsam mit ihr und dem begeisterten Publikum auf eine musikalische Rätselreise.

Etwa 450 Schüler und 50 Lehrer aus verschiedenen Schulen der Region haben die Vorstellungen im Mühlacker Uhlandbau der Pyrmonter Theater Company in Zusammenarbeit mit der „sueddeutschen kammersinfonie bietigheim“ bestaunt.

Seit vielen Jahren kooperieren beide Institutionen erfolgreich unter dem Motto „Klassik für Kinder“, um ein junges Publikum für die Musik und das Theater zu begeistern.

Maximo Gonzalez

Der junge Mann und das Notenmeer

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Im Rahmen der Reihe „MühlackerConcerto“ tauchen 450 Schüler in die Welt der klassischen Musik ein


Jörg Schade und Judith Guntermann alias Kurt Kruse und Frieda Freitag erleben auf dem Meer der Musik spannende Abenteuer, die sie auch mit Hilfe der jungen Zuhörer bestehen. Foto: Fotomoment

Werke von Wagner, Tschaikowski und Schubert richten sich an ein reifes Publikum – könnte man meinen. Die Begeisterung der rund 450 sehr jungen Zuhörer, die am Donnerstag Kinderkonzerte in der Reihe „MühlackerConcerto“ besucht haben, beweist, dass klassische Klänge kein Alterslimit kennen.

Mühlacker. Die Sternenfelser Delegation kann gar nicht genug bekommen. Längst ist das Schiff von „Käpt’n Kruso“ vor Anker gegangen, und die übrigen Leichtmatrosen in Gestalt von rund 200 weiteren Schülern der Klassenstufen eins bis fünf haben den Uhlandbau verlassen, da umringen die Schützlinge von Klassenlehrerin Iris Teichmann immer noch die beiden Darsteller Jörg Schade und Judith Guntermann. „Ich hätte das auch gewusst mit Mozart“, sagt einer der Zweitklässler. Ehrfurchtsvoll berührt ein anderer das Kostüm des im Laufe 50 unterhaltsamer Minuten vom Reinigungsfachmann Kurt Kruse zum melodiensturmerprobten Kapitän mutierten Schauspielers und Sängers. Noten über Noten zieren das papierene Gewand. Und Noten über Noten, die sich ins Ohr eingeschlichen haben, werden die Kinder auch mit nach Hause tragen.

Seit einigen Jahren beherzigt Peter Wallinger, Gründer und Leiter der Reihe „MühlackerConcerto“, was Freunde klassischer Musik mit Blick auf den Altersdurchschnitt des Publikums immer wieder anmahnen: Es gilt, aktiv die junge Generation mit dem Mozart-und-Co.-Virus zu infizieren. „Die Kinderkonzerte werden sehr gut angenommen“, freut sich Wallinger über die große Nachfrage, die sich an diesem Donnerstagvormittag in zwei ausverkauften Vorstellungen von „Käpt’n Kruso – Furioso!“ widerspiegelt.

Insgesamt etwa 450 Schüler aus Lomersheim, Dürrmenz, Ötisheim, Sternenfels, Diefenbach und Bretten werden in den Genuss einer ganz besonderen Darbietung kommen, die auf spielerische, aber nicht oberflächliche Weise die Brücke zu klassischen Werken und den Instrumenten, die diese hervorbringen, schlägt. Von Distanz ist keine Spur, als Trompeterin Lucy Kraszlan, Posaunistin Tabea Hesselschwerdt, Klarinettist Michael Reich und Fagottist Frank Lehmann in Alltagskleidung ihre Plätze auf der Bühne einnehmen.

Die Musiker, die der von Peter Wallinger dirigierten sueddeutschen kammersinfonie bietigheim angehören, werden nicht nur ihre Instrumente zum Klingen bringen und damit die Handlung vorantreiben, sondern als Co-Schauspieler auch den beiden Akteuren der Pyrmonter Theater Companie zur Seite stehen.

Eigentlich haben sie sich zu einer Probe getroffen – Schubert, aber dieses Mal bitte ohne Fehler –, doch da gesellt sich Jörg Schade in der Rolle des musikbegeisterten Herrn Kruse vom Reinigungsdienst Ratzeputz zu ihnen und schwingt seinen Besen. Das geht geräuschlos vonstatten, wohingegen der Staubsauger der im Dienstplan verrutschten Kollegin Frieda Freitag (Judith Guntermann) den Wohlklang erheblich stört. Als die Kunstbanausin auch noch Notenblätter einsaugt, deren Verschwinden im Inneren des Geräts von den Blechbläsern durch den Einsatz ihrer Dämpfer versinnbildlicht wird, muss Herr Kruse einschreiten.

Ein paar delikat gespielte Takte aus Tschaikowskis „Nussknacker“ zur Beruhigung, und der Putzmann ermuntert seine Kollegin zu einer imaginären Reise in die Welt der Musik. Reisen – dieser Sehnsucht hängt Frieda schließlich nach und hofft, ihrem Traum Südfrankreich mit der Lösung eines Kreuzworträtsels näherzukommen. Da dieses ausgerechnet die von ihr ungeliebte Musik als Sujet hat, lässt sie sich auf das Abenteuer ein und steigt an der Seite „Käpt’n Krusos“ in ein Segelschiff aus Notenpapier. Unfallfrei vorbei an den „Untiefen der volkstümlichen Musik“ und den „Klippen des Schlagers“ gleitet das Boot „Furioso“ dahin auf dem Meer aus Noten, immer wieder beflügelt vom gepusteten Wind der Kinder und den Melodien der vier Musiker. Ob es darum geht, Wagners Geisterschiff aus dem „Fliegenden Holländer“ heraufzubeschwören oder den Kindern einfache musikalische Begriffe wie Tonleiter und Akkord vor Ohren zu führen: Die Instrumentalisten werden allen an sie gestellten Anforderungen mit sichtlichem Spaß an der Sache gerecht.

Und Spaß haben auch die Kinder, die immer wieder dazu aufgerufen sind, den kreuzworträtselnden Seefahrern auf die Sprünge zu helfen. Sie singen mit, sie klatschen mit, und aus einem Haufen unruhiger Schüler, die sich während der kurzen Wartezeit vor Beginn noch gegenseitig Hasenohren gezeigt und kleine Kraftproben ausgetragen haben, ist ein Konzertpublikum geworden, das selbst komplexere Begriffe als Antwort auf entsprechende Fragen zu geben vermag.

Ihre Begeisterung überträgt sich letztlich auch auf Frieda Freitag, die über Mozarts „Kleiner Nachtmusik“ beinahe das eigentliche Ziel ihrer Reise vergisst. Mozart, das Lösungswort, muss sie telefonisch durchgeben, um ihre Chance auf den ersehnten Gewinn zu wahren, und die Musiker helfen rasch mit einem Smartphone aus. Ja, ihr gehöre der Hauptpreis, erfährt Frieda unter dem Jubel der Kinder. Doch – oh nein – nicht nach Südfrankreich geht es, sondern sie kommt in den Genuss eines Hauses. „Wer soll das bloß putzen?“, stöhnt sie, eine adäquate Nutzung ist allerdings rasch gefunden. Die Musiker werden dort ihr neues Probenquartier beziehen, und im Gegenzug laden sie Frieda mitsamt dem Kollegen ein auf ihre nächste Konzertreise. „Hast du Töne“, besingen sie im gemeinsamen Finale den Schlüssel zu ihrer nun geteilten Leidenschaft.

Die Kinder sind längst mit im Boot – und reif für klassische Musik – egal, was das Geburtsdatum sagt.

Carolin Becker

Fünfzehnte CD der Dokumentationsreihe „Kammersinfonie live“

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Mühlacker. Alle bisherigen 14 CDs der „Kammersinfonie live“-Reihe, mit der Peter Wallinger und seine „sueddeutsche kammersinfonie bietigheim“ in Mühlacker präsentierte Programme durch Konzert-Mitschnitte dokumentieren, boten eine Auswahl aus den jährlich bis zu sechs „Concerto“-Abenden. Die nun erschienene 15. Jahres-CD „live 2017“ konzentriert sich auf das „Faszination Klassik“ überschriebene Konzert, das am 9. Dezember 2017 im Mühlacker Uhlandbau viele Zuhörer erfreute.

Im Zentrum steht die dem Orchester und seinem Dirigenten verbundene Geigerin Ursula Schoch, die häufig solistisch auftretende Konzertmeisterin des Concertgebouw Orchesters Amsterdam. Sie hatte ihre Karriere als Solistin bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen unter Wolfgang Gönnenwein mit Wiedergaben der Violinkonzerte Wolfgang Amadeus Mozarts eingeläutet.

Der Wiener Klassiker ist der Violinistin von früh an vertraut. Die interpretatorische Souveränität, die ihre mit Wallingers Ensemble erarbeitete, auf der CD zu hörende Ausgestaltung von Mozarts Violinkonzert KV 216 auszeichnet, profitiert von diesen Erfahrungen und ist bestechend. Virtuoser Glanz und makellose Konturen sind die Kennzeichen des einfühlsam in den Orchesterpart eingebetteten Solospiels. Auch in Peter Iljitsch Tschaikowskys „Souvenir d’un lieu cher“, der Zugabe Ursula Schochs, faszinieren wunderschön ausformulierte Melodielinien.

Zwei Mozart-Verehrer kommen auf der CD musikalisch zu Wort. Einleitend der bereits genannte russische Komponist. Tschaikowskys Orchestersuite Nr. 4 G-Dur (op. 61) „Mozartiana“ wird von Wallingers Ensemble stimmungsvoll heiter, tänzerisch verspielt und besonders im Hauptstück „Thème et Variations“ mit Violin-Passagen, die Sachiko Kobayashi bravourös bietet, klangfarbenreich „mozartantisch“ dargeboten. Der andere Komponist, Felix Mendelssohn Bartholdy, ist mit seiner „italienischen“ Sinfonie Nr. 4 A-Dur (op. 90) vertreten. Wallinger, der Gründer und künstlerische Leiter der Kammersinfonie, demonstriert, zu welch außerordentlichen Leistungen er sein Ensemble anzuspornen vermag. Die Aufnahme ist herausragendes Beispiel für das hohe künstlerische Niveau, auf welchem auch in der Region musiziert wird.

Die CD ist für zwölf Euro über das Sekretariat „MühlackerConcerto“ erhältlich: 07043/95 83 93; E-Mail: susanne@boekenheide.net

Eckehard Uhlig