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Sinfonische Pracht und zarte Harfenklänge

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Ötisheimer Publikum erlebt die „sueddeutsche kammersinfonie bietigheim“ mit Gaststar Anne-Sophie Bertrand

Eindrucksvoller Musikabend: In der Ötisheimer Kelter genießt das Publikum eine gut aufgelegte „sueddeutsche kammersinfonie bietigheim“ und die virtuos spielende Anne-Sophie Bertrand vom hr-Sinfonieorchester als Gaststar. Foto: Fotomoment

Ötisheim. Ein unterhaltsames Programm haben die Besucher des Konzerts der „sueddeutschen kammersinfonie bietigheim“ in der voll besetzten historischen Kelter von Ötisheim erlebt. Die gute Stube der Gemeinde weiß Orchesterleiter Peter Wallinger wegen ihrer warmen Akustik sehr zu schätzen. Der Klangkörper des Dirigenten führte Werke von Mozart, Boieldieu und Haydn auf und konnte dabei auf die beeindruckende Solistin Anne-Sophie Bertrand vom Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks an der Harfe zählen.

Neben seinen 41 erhaltenen Sinfonien schrieb Wolfgang Amadeus Mozart unter anderem auch eine Fülle von Divertimenti. Im Jahr 1775 entstand beispielsweise das elfte Divertimento in D-Dur, KV 251. Das Werk umfasst sechs Sätze und sieht die solistische Mitwirkung einer Oboe und zweier Hörner vor. Einen heftig bewegten Anfang ließ Wallinger mit dem einleitenden Allegro molto erklingen, dem ein Menuett in feierlich schreitendem Tempo folgte. Die zarte Melodik auskostend wurde das elegant gespielte Andantino zu einer Delikatesse für die Ohren. Im zweiten Menuett-Satz erhielten die drei Solisten an der Oboe und den Hörnern Gelegenheit, mit ihrem virtuosen Spiel zu bestechen. Vital, burlesk und voller Esprit führte das Orchester das Rondo aus. Mit einem pompös klingenden „Marcia alla francese“ gestalteten die Musiker unter Wallingers anregender Leitung ein bravouröses Finale.

Der französische Komponist Francois-Adrien Boieldieu lebte von 1775 bis 1834 und hatte eigentlich eher mit seinen Opern Erfolg, von denen „Die weiße Dame“ aus dem Jahr 1825 bis heute die bekannteste geblieben ist. Doch er schrieb auch ein Konzert für Harfe und Orchester in C-Dur, das Wallinger für das Konzert in Ötisheim aus einem Notenarchiv ausgegraben hatte. Zur glanzvollen Aufführung dieser musikalischen Rarität gewann er die in Paris geborene und seit dem Jahr 2000 in Frankfurt am Main tätige Harfenvirtuosin Anne-Sophie Bertrand. Die junge Künstlerin vermochte mit der brillanten Interpretation der anspruchsvollen Soli des dreisätzigen Werks zu begeistern. Nach einer längeren Introduktion des Orchesters setzte sie im ersten Satz mit der Bezeichnung „Allegro brillante“ mit herausragender Virtuosität ein und breitete zusammen mit dem feinstimmig und in angemessener Zurückhaltung musizierenden Orchester ein zartes Klanggewebe aus, das in tänzerisch-bewegtem Tempo ausgeführt wurde. Bertrand beglückte mit ihrem feinfühlig-nuanciertem Spiel, das sie auch im nachfolgenden Andante hören ließ, wobei sie die darin lebende verklärte Stimmung mit sanften Klangfolgen hervortreten ließ. Im Rondo entfalteten die Solistin und das Orchester ein leichthin beschwingtes Musizieren, wobei noch einmal die Virtuosität der Harfenistin deutlich wurde, mit der sie bei den Konzertbesuchern langanhaltenden Applaus auslöste. Als Zugabe führte Bertrand das Harfensolo „La Source“ in zart schillernder Farbigkeit auf.

Zu den besonders häufig aufgeführten Sinfonien Joseph Haydns zählt ohne Zweifel die mit dem Beinamen „Abschiedssinfonie“ versehene 45. in fis-moll aus dem Jahr 1772. Die Mitglieder der „sueddeutschen kammersinfonie bietigheim“ ließen bei der Aufführung dieses Werks zunächst den von ihnen gewohnten sinfonischen Glanz aufleuchten. Im Adagio verbreitete das Orchester melodiösen Wohlklang und interpretierte das Menuett mit Allegretto und Trio elegant, unbeschwert und in verhaltenem Tempo. Doch im Finale kam dann Bewegung in die Reihen der Musiker, denn, und darauf warteten die Kenner des Werks bereits, nach und nach packten sie ihre Instrumente ein und verließen leise das Podium, bis schließlich nur noch zwei Violinisten übrigblieben, die den Satz und damit die Aufführung harmonisch ausklingen ließen. Der in dem Werk wahrzunehmende augenzwinkernde Humor kam glanzvoll zum Ausdruck, überhaupt war auch in diesem Konzert einmal mehr die vollendete und hell schimmernde Klangpracht des Klangkörpers zu erleben. Als Zugabe wurde ein Pizzicato-Stück aus der Ballettmusik „Don Juan“ von Christoph Willibald Gluck dargeboten.

Rudolf Wesner

Bei Haydn gehen fast alle

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Sehr gutes Konzert der Kammersinfonie Bietigheim mit altem Ritual


Die „sueddeutsche kammersinfonie bietigheim“ glänzte bei ihrem Konzert in Ludwigsburg. Vor allem aber die Solistin Anne-Sophie Bertrand an der Harfe beeindruckte mit ihrem feinfühligen, virtuosen Spiel.

Am Ende gab es den wohlverdienten Applaus für die „sueddeutsche kammersinfonie bietigheim“ und die Harfenistin Anne-Sophie Bertrand. Foto: Ferdinando Iannone

Im Louis-Bührer-Saal der Kreissparkasse Ludwigsburg musizierte am Freitag erneut die „sueddeutsche kammersinfonie bietigheim“. Die Qualität des Konzerts hätte allerdings eine größere Zahl an Zuhörern verdient.

Neben seinen insgesamt 41 Sinfonien schrieb Wolfgang Amadeus Mozart unter anderem auch eine Fülle von Divertimenti, die als Gelegenheitskompositionen entstanden sein dürften. Aus dem Jahr 1775 stammt beispielsweise das elfte Divertimento in D-Dur, KV 251. Das Werk umfasst sechs Sätze und sieht die solistische Mitwirkung einer Oboe und zweier Hörner vor. Einen heftig bewegten Anfang ließ Peter Wallinger von den Musikern der „sueddeutschen kammersinfonie bietigheim“ mit dem einleitenden Allegro Molto erklingen, dem in feierlich schreitendem Tempo ein Menuett folgte. Elegant und die zarte Melodik auskostend wurde das Andantino zu einer Delikatesse. Im zweiten Menuett-Satz erhielten die drei Solisten an der Oboe und den Hörnern viel Gelegenheit, mit ihrem virtuosen Spiel zu bestechen. Vital, burlesk und voller Esprit führte das Orchester das Rondo aus. Mit einem pompös klingenden „Marcia Alla Francese“ gestalteten die Musiker unter Peter Wallingers anregender Leitung ein bravouröses Finale.

Der französische Komponist Francois-Adrien Boieldieu lebte von 1775 bis 1834 und hatte eigentlich eher mit seinen Opern Erfolg, von denen „Die weiße Dame“ bis heute die bekannteste geblieben ist. Doch er schrieb auch ein Konzert für Harfe und Orchester in C-Dur, das Peter Wallinger für das Konzert in Ötisheim aus einem Notenarchiv ausgegraben hatte. Zur glanzvollen Aufführung dieser musikalischen Rarität gewann er die in Paris geborene und seit dem Jahr 2000 dem Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks angehörende Harfenvirtuosin Anne-Sophie Bertrand.

Die junge Künstlerin begeisterte mit der brillanten Interpretation der anspruchsvollen Soli des dreisätzigen Werks. Schon im ersten Satz bestach sie mit Virtuosität und breitete zusammen mit dem feinstimmig und in angemessener Zurückhaltung musizierenden Orchester ein zartes Klanggewebe aus. Anne-Sophie Bertrand beglückte mit ihrem feinfühlig nuanciertem Spiel, das sie auch im Andante hören ließ. Im Rondeau bewies sie noch einmal filigrane Klangentfaltung.

Zu den besonders häufig aufgeführten Sinfonien von Joseph Haydn zählt die mit dem Beinamen „Abschiedssinfonie“ versehene 45. in Fis-Moll aus dem Jahr 1772. Die Kammersinfonie ließ bei der Aufführung der ersten drei Sätze zunächst den gewohnten sinfonischen Glanz aufleuchten. Doch im Finale kam Bewegung in die Reihen der Musiker, denn, und darauf warteten die Kenner des Werks bereits, nach und nach packten sie ihre Instrumente ein und verließen leise das Podium, bis nur noch zwei Violinisten übrig blieben, die den Satz und damit die Aufführung ausklingen ließen.

Auch in diesem Konzert war einmal mehr die vollendete und hell schimmernde Pracht des Klangkörpers zu erleben. Als Zugabe wurde noch ein Pizzicato-Stück aus der Ballettmusik „Don Juan“ von Christoph Willibald Gluck dargeboten.

Rudolf Wesner

Mediterrane Stimmungen entfaltet

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Süddeutsche Kammersinfonie Bietigheim musiziert beim „Musikalischen Sommer“ in der Lienzinger Frauenkirche

Der Kontrabassist Nabil Shehata bildet eine Einheit mit seinem Instrument. Foto: Fotomoment

Mühlacker-Lienzingen. Ein Markenzeichen der Süddeutschen Kammersinfonie Bietigheim ist deren schimmernder Streicherklang, wie dieser vom Orchestergründer und Dirigenten Peter Wallinger entwickelt wurde. Davon konnten sich am Sonntag auch die Besucher des Konzerts mit dem Titel „Mediterrane Streifzüge“ überzeugen, das im Rahmen der Reihe „Musikalischer Sommer“ in der Frauenkirche von Lienzingen zu hören war.

Zu den beliebtesten Kompositionen für Streichensembles zählen auch die Sonaten, die der damals gerade mal zwölfjährige Gioacchino Rossini schrieb. Mit der ersten aus diesem Zyklus in G-Dur leitete die Süddeutsche Kammersinfonie ihr Programm ein. Die drei Sätze sind musikalische Delikatessen, die vom Orchester sehr spritzig, im ersten Satz auch überaus graziös und in glitzernder Streicherpracht aufgeführt wurden. Verträumt und dennoch in einem bewegt schreitenden Tempo musiziert, erklang das sehr kurze Andantino mit seinem köstlichen, weit gespannten Melodiebogen. Auch der Schlusssatz ist kurz, aber voller heiterer Akzente, die Peter Wallinger von seinen Musikerinnen und Musikern mit Glanz auskosten ließ.

Mit dem Kontrabassisten Nabil Shehata aus München war es Wallinger wieder gelungen, einen herausragenden Solisten für das Konzertprogramm zu gewinnen. Eine Rarität dürfte wohl das Konzert in h-moll für Kontrabass und Orchester von Giovanni Bottesini sein, der im 19. Jahrhundert lebte. Er war selbst Kontrabassist, aber auch Dirigent und leitete im Jahr 1871 die Uraufführung der Verdi-Oper „Aida“ in Kairo. Nabil Shehata, 1980 als Sohn deutsch-ägyptischer Eltern in Kuwait geboren, spielt das markante Streichinstrument schon seit seinem neunten Lebensjahr und ist, wie sich während seines Auftritts erwies, mit diesem regelrecht verwachsen. Seine Soli in den an Melodien reichen drei Sätzen führte er in dunklen, aber betörend warmen Tönen sehr virtuos und klangprächtig aus. Er musizierte mit geschmeidigem Bogenstrich und bestach am Ende des ersten Satzes mit einer unübertrefflich kunstvoll und virtuos dargebotenen Kadenz. Beseelt führte Nabil Shehata, der auch als Professor für Kontrabass an der Musikhochschule München tätig ist, das Andante aus, und im temporeich interpretierten Schlusssatz wurde deutlich, dass er ein Musiker ist, der dem Kontrabass die wunderbarsten Klangebenen zu entlocken weiß. Die Süddeutsche Kammersinfonie Bietigheim begleitete ihn in angemessen zurückhaltender Intensität. Für den lang anhaltenden Applaus bedankte sich Nabil Shehata mit einer „Habanera“ und wurde dabei vom Orchester begleitet.

Hierzulande selten gespielt werden Werke des spanischen Komponisten Joaquin Turina, der von 1882 bis 1949 lebte. Von ihm führte die Süddeutsche Kammersinfonie Bietigheim die Komposition „La Oración del Torero“ (Das Gebet des Toreros) auf. Das vom französischen Impressionismus beeinflusste Werk wird maßgeblich von andalusischen Klangfarben geprägt, die das Orchester unter Peter Wallingers Leitung markant und impulsiv ausbreitete.

Häufiger zu hören sind dagegen die Suiten „Antiche Danze ed Arie“ des italienischen Komponisten Ottorino Respighi (1879 bis 1936). Seine dritte Suite wählte Peter Wallinger als ein weiteres köstliches Beispiel für „mediterrane Streifzüge“ aus. Die glänzend instrumentierten vier Sätze des Werks gestaltete die Süddeutsche Kammersinfonie Bietigheim feinstimmig und in hell leuchtendem Streicherglanz. Sie entführten die Konzertbesucher zugleich in lang zurückliegende Epochen der Musikgeschichte, die Respighi auf diese Weise mit den Klangformen des frühen 20. Jahrhunderts verband und zu neuem Leben erweckte. Einen Satz aus der Suite führte das Orchester noch als Zugabe auf.

Rudolf Wesner

Streifzüge durch mediterrane Musik „Kammersinfonie Bietigheim“ im Kulturhaus

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„Mediterrane Streifzüge“ – so lautete der Titel eines Konzerts der „sueddeutschen kammersinfonie bietigheim“ am Samstag im Sachsenheimer Kulturhaus. Mit dabei: der herausragende Solist Nabil Shehata.

Dirigent Peter Wallinger schwingt beim Konzert der „Kammersinfonie Bietigheim“ den Taktstock. Foto: Martin Kalb

Ein Markenzeichen der „sueddeutschen kammersinfonie bietigheim“ ist deren schimmernder Streicherklang, wie dieser vom Orchestergründer und seitherigen Dirigenten Peter Wallinger entwickelt wurde. Davon konnten sich am Samstagabend auch die Besucher des Konzerts mit dem Titel „Mediterrane Streifzüge“ überzeugen. Weil die Witterung an diesem Abend jedoch nicht mediterran war, musste das heiter gestimmte Konzert in den Saal des Sachsenheimer Kulturhauses verlegt werden.

Zu den beliebtesten Kompositionen für Streichensembles zählen auch die Sonaten, die der damals gerade mal zwölfjährige Gioacchino Rossini schrieb. Mit der ersten aus diesem Zyklus in G-Dur leitete die „Kammersinfonie“ ihr Programm ein. Die drei Sätze wurden spritzig, im ersten Satz auch überaus graziös und in glitzernder Streicherpracht aufgeführt. Verträumt, in bewegt schreitendem Tempo musiziert, erklang das kurze Andantino mit seinem köstlichen Melodiebogen. Auch der Schlusssatz ist kurz, aber voller heiterer Akzente, welche die Musiker mit Glanz auskosteten.

Mit dem Kontrabassisten Nabil Shehata aus München war es Wallinger wieder gelungen, einen herausragenden Solisten für das Konzertprogramm zu gewinnen. Eine Rarität ist das Konzert in h-Moll für Kontrabass und Orchester von Giovanni Bottesini, der im 19. Jahr-hundert lebte. Nabil Shehata, 1980 als Sohn deutsch-ägyptischer Eltern in Kuwait geboren, spielt das Streichinstrument seit seinem neunten Lebensjahr und scheint mit diesem regelrecht verwachsen zu sein.

Die Soli in den an Melodien reichen drei Sätzen führte Shehata in dunklen, aber betörend warmen Tönen virtuos aus. Er musizierte mit geschmeidigem Bogenstrich und bestach am Ende des ersten Satzes mit einer unübertrefflich kunstvoll dargebotenen Kadenz. Beseelt führte Nabil Shehata das Andante aus, und im temporeich interpretierten Schlusssatz wurde deutlich, dass er ein Musiker ist, der dem Kontrabass die wunderbarsten Klangebenen zu entlocken weiß. Die „sueddeutsche kammersinfonie bietigheim“ begleitete ihn in angemessen zurückhaltender Intensität.

Hier zu Lande selten gespielt werden Werke des spanischen Komponisten Joaquin Turina, der von 1882 bis 1949 lebte. Von ihm führte das Ensemble die Komposition „La Oración del Torero“ („Das Gebet des Toreros“) auf. Das vom französischen Impressionismus beeinflusste Werk wird maßgeblich von andalusischem Klangkolorit geprägt, das das Orchester unter Peter Wallingers Leitung markant und impulsiv ausbreitete.

Häufiger zu hören sind dagegen die Suiten „Antiche Danze ed Arie“ des italienischen Komponisten Ottorino Respighi (1879 bis 1936). Die glänzend instrumentierten vier Sätze der dritten Suite gestaltete die „Sueddeutsche Kammersinfonie Bietigheim“ feinstimmig und in hell leuchtendem Streicherglanz. Sie entführte die Konzertbesucher in lang zurückliegende Epochen der Musikgeschichte, die Respighi auf diese Weise mit den Klangformen des frühen 20. Jahrhunderts verband und zu neuem Leben erweckte. Einen Satz aus der Suite führte das Orchester noch als Zugabe auf.

Rudolf Wesner

Sensationelles Kontrabasskonzert beim „Musikalischen Sommer“

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Mühlacker-Lienzingen. Der Kontrabass gilt wegen seiner Korpulenz und Behäbigkeit als Elefant unter den Musikinstrumenten. Sprichwörtlich ist die musikalische Dickfelligkeit der Bassgeige vielleicht ein Grund, weshalb Solo-Auftritte und Solokonzerte mit ihr selten sind.

Nabil Shehata begeisterte beim „Musikalischen Sommer“. Fotomoment

Der „Musikalische Sommer“ in der Lienzinger Frauenkirche präsentierte jetzt unter dem Motto „Mediterrane Streifzüge“ einen sensationellen Bändiger des widerspenstigen Streichinstruments. Der 1980 geborene Deutsch-Ägypter Nabil Shehata, der als erster Kontrabassist in der Geschichte den ARD-Wettbewerb gewann, zeigte den Konzertbesuchern, was im „Elefanten“ steckt.

Gemeinsam mit der Süddeutschen Kammersinfonie unter der Leitung von Peter Wallinger interpretierte Shehata das Konzert h-Moll für Kontrabass und Orchester von Giovanni Bottesini (1821–1889) und brillierte in den mit atemberaubend rasantem Laufwerk, extremen Sprüngen und delikaten Flageolett-Tänzchen gespickten „Allegro“-Ecksätzen. Ein Wunder ereignete sich im Melodie-seligen „Andante“-Mittelsatz: So elegant schön kann die Bassgeige singen, mit zartem Belcanto-Schmelz in herrlich gebundenen, hohen Bögen und mit einer warmen, samtig weichen Stimme, für die „Sinnlichkeit“ ein untertreibender Ausdruck ist.

Da war natürlich eine Zugabe fällig, die der sympathische Meister mit einer für Kontrabass und Streicher bearbeiteten „Habanera“ von Maurice Ravel gewährte.

Im Strahlenkranz dieses musikalischen Leuchtturms offerierten Wallinger und sein Ensemble weitere Kostbarkeiten. So Gioacchino Rossinis „Sonata per archi“ Nr. 1 in G-Dur mit drei Sätzen und passend dazu Ottorino Respighis III.Suite aus „Antiche Danze ed Arie“ mit ihren farbenreichen, fein ausdifferenzierten italienischen Tänzen. Und dann ein zusätzliches Highlight: die Wiedergabe des Orchesterstücks „La Oración del Torero“ (Das Gebet des Torero) von Joaquín Turina (1882–1949), von andalusischer Leidenschaft befeuert, mit melodisch funkeln-dem Charme.

Eckehard Uhlig

Musikalische Sternstunde im Uhlandbau

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Festkonzert mit der „sueddeutschen kammersinfonie bietigheim“ – Orchester und Solistin überzeugen. Mühlacker. Das Frühlingskonzert der „sueddeutschen kammersinfonie bietigheim“ im Uhlandbau war ein festliches Jubiläumskonzert. Die Musiker unter Dirigent Peter Wallinger feierten das 30-jährige Bestehen ihres Orchesters und zugleich „Zehn Jahre Konzerte im Uhlandbau“. Der Uhlandbau ist sozusagen das Mühlacker Winterdomizil des Orchesters, während es in den Sommermonaten in der Lienzinger Frauenkirche musiziert.

Peter Wallinger dirigiert die sueddeutsche kammersinfonie bietigheim. Foto: Filitz

Ein Besucher war unter den Gästen, der das allererste Konzert vor 30 Jahren miterlebt hat. „Damals in der Frauenkirche ging es ganz unkompliziert zu“, berichtete Albrecht Brunner aus Aurich, heute 91 Jahre alt, „die Leute kamen mit ihren Kinderwagen ins Konzert, wenn die Kleinen laut wurden und sich nicht beruhigen ließen, wurde der Wagen eben wieder rausgeschoben. Anliegen von Peter Wallinger – an den Pulten saßen Schüler und Studenten – war es seinerzeit, klassische Musik in die Familien zu bringen.“

Kinderwagen waren 2014 nicht zu entdecken, und auch sonst hat sich einiges im Orchester getan. Heute vertreten die Musiker den Anspruch, nicht nur mit alter, sondern auch mit „neuer“ Musik möglichst viele Menschen zu erreichen. Der hohe Standard dieses Klangkörpers erfüllt inzwischen jeden professionellen Anspruch. International gefeierte Solisten schätzen die Begleitung der Kammersinfonie und spielen in ihren Konzerten auf.

Das Festkonzert im Uhlandbau kann mit Fug und Recht als eine Sternstunde in der langen musikalischen Geschichte des Hauses bezeichnet werden. Schon der fulminante Beginn mit Beethovens „Egmont-Ouvertüre“ mit triumphalen Klangbildern begeisterte die Zuhörer. Warum aber gerade die Musik zu einem Trauerspiel den Festabend eröffnete, wo es doch Grund zum Jubel gab, bleibt ein Geheimnis der Programmgestalter.

Die Geigerin Ursula Schoch brillierte mit dem Violinkonzert e-moll von Felix Mendelssohn Bartholdy. Ihre Violine erklang mit wunderbar weichem Ton, auch in den hohen Lagen. Auch die zartesten Flageolettöne waren, einfühlsam von den Streichern begleitet, deutlich zu vernehmen. Die Violine bestimmt schon früh im ersten Satz das Thema, das ohne Unterbrechung in den zweiten Satz, das Andante, hinüber leitet, der eingangs die Holzbläser wie aus einer anderen Welt erklingen lässt. Nach rasanten Läufen und wirbelnden Tonfolgen wollte die Künstlerin mit dem dritten Satz, einem Allegro molto vivace, ihren Auftritt beenden, aber der tobende Beifall des Publikums ließ sie nicht gehen. Mit einer Gavotte aus der E-Dur-Partita von Bach, in einer Weise intoniert, dass es ganz still in den Reihen wurde, verabschiedete sie sich.

Schuberts „Unvollendete“, ein Werk, das Musikwissenschaftler noch immer beschäftigt, wurde in einer reifen, sehr berührenden Art aufgeführt. Die beginnenden Bässe stimmen den Zuhörer erwartungsvoll ein, wie ein Spielball werden Themen zwischen Streichern und Bläsern hin und hergeworfen, Kontraste zwischen strahlend hellem Klang und düsterem Dunkel hörbar gemacht.

Auch das Orchester musste sich dem dankbaren Beifall beugen und beschenkte eine glückliche Besucherschar mit einer kleinen Ballettmusik aus „Rosamunde“, ebenfalls von Franz Schubert.

Eva Filitz

Kammersinfonie feiert Jubiläum

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Festkonzert der „sueddeutschen kammersinfonie bietigheim“. Unter der Leitung des Gründers dieses Klangkörpers, Peter Wallinger, erklangen Werke von Ludwig van Beethoven, Felix Mendelssohn-Bartholdy und Franz Schubert. Als Solistin wirkte die Violinvirtuosin Ursula Schoch mit. Die einstige Schülerin am Ellental-Gymnasium unterhält trotz ihrer umfangreichen Verpflichtungen als Konzertmeisterin des weltweit bekannten Concertgebouw in Amsterdam stets freundschaftlichen Kontakt zu ihrem damaligen Mentor Wallinger und seinem Orchester.

Geigerin Ursula Schoch bleibt Dirigent Peter Wallinger und seiner Süddeutschen Kammersinfonie auch im Jubiläumsjahr treu. Foto: Alfred Drossel

Mit der Ouvertüre zu Goethes Trauerspiel „Egmont“, Opus 84, von Ludwig van Beethoven wurde das Konzert voller Dramatik und mit triumphalem Ausdruck eingeleitet. Die kontrastreichen Stimmungen und Klangbilder, mit denen das Geschehen des Bühnenwerks musikalisch beschrieben wird, musizierte die Kammersinfonie in forschem Tempo. Spannungsreich und opulent ließ Wallinger das Werk ausführen.

Das einzige Violinkonzert von Felix Mendelssohn-Bartholdy führte Ursula Schoch schon mehrfach mit der Süddeutschen Kammersinfonie auf. Doch die Interpretation, die sie am Freitagabend im Kronensaal darbot, gestaltete die Künstlerin nicht nur mit bravouröser Virtuosität, sondern vor allem mit einer unübertrefflich eingebungsvollen Hinwendung zu einem Werk, das die verlockendsten, aber auch eine Menge höchst anspruchsvoller solistischer Aufgaben enthält. Vom ersten Einsatz im Allegro molto appassionato an glänzte Schoch mit einer leidenschaftlichen, emotionalen und die Feinheiten der Komposition auslotenden Wiedergabe. Auch das Andante mit seiner zutiefst berührenden Melodik musizierte die Geigerin überaus beseelt. Doch als sie die rasanten Läufe des abschließenden Allegros ausführte, elektrisierte sie die Zuhörer im Saal regelrecht mit ihrem Temperament und ihrer musikantischen Bravour.

Das Orchester unter Wallingers Leitung begleitete die Solistin in klarer, kraftvoller Klangpracht und ließ damit einmal mehr seine erfrischende Musizierfreude in allen Registern aufleuchten. Für den minutenlang anhaltenden Applaus bedankte sich Ursula Schoch mit der Gavotte aus der sechsten Partita für Violine solo von Johann Sebastian Bach als tänzerisch anmutende Zugabe.

Mit der populären Sinfonie Nummer acht in h-Moll, genannt „Die Unvollendete“, von Franz Schubert, schenkte die Süddeutsche Kammersinfonie den Besuchern ein andächtiges Hörerlebnis. Die beiden Sätze der Komposition führte Peter Wallinger ohne Larmoyanz und frei von aufgesetztem Pathos in vitaler Klangentfaltung und in keineswegs zögerlichen Tempi auf. Dabei beglückten die liedhaften, freischwebend und verträumt sich ausdehnenden Melodiebögen insbesondere im zweiten Satz in ihrer seelenvollen Darbietung.

Mit einer Zugabe aus Schuberts Ballettmusik zu „Rosamunde“ endete das Festkonzert.

Rudolf Wesner

Reiche Klanglandschaften

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Jubiläumskonzert: 30 Jahre „sueddeutsche kammersinfonie bietigheim“. Es ist immer wieder ein Glück, Ursula Schoch, die exzellente Geigerin und Konzertmeisterin des weltberühmten Concertgebouw Orchesters Amsterdam, hören zu dürfen. Sie ist sich nicht zu schade, in ihrer Heimatregion auch vor vergleichsweise kleinem Publikum zusammen mit Peter Wallinger und seiner „sueddeutschen kammersinfonie bietigheim“ im Mühlacker Uhlandbau zu musizieren.


Virtuos: Ursula Schoch und die „süddeutsche kammersinfonie“. Foto: Fotomoment

Beim Festkonzert zum 30-jährigen Bestehen der Kammersinfonie spielte Schoch Felix Mendelssohn-Bartholdys anspruchsvolles e-moll Violinkonzert op.64. Die temperamentvolle Präsenz, mit der die Solovioline gleich im zweiten Takt des ersten Satzes (Allegro molto appassionato) hervortritt, meisterte Schoch souverän: Klangfarbe und Phrasierung weiteten sich in Dreiklangsbrechungen zu Sehnsuchtsseufzern über flirrenden Orchester-Streichern und lockenden Pauken. Dann glühte ihr satter Geigenton, um in rasanten Skalen bis in höchste Lagen aufzusteigen. Die überraschende Kadenz in der Satzmitte schien von sinnlicher Poesie erfüllt, um schließlich, Tempo aufnehmend, kraftvoll in die Orchestertutti einzumünden. Solopassagen des sich unmittelbar anschließenden zweiten Satzes (Andante) verzauberten mit zart verschwebendem Schmelz. Ausdrucksstarke Doppelgriff-Sequenzen folgten. Im Finalsatz (Allegro molto vivace) lösten sich die Spannungen solistisch in musikantischen Ausrufezeichen, wunderbar schwerelos gebotenem Laufwerk und federnden Springbögen bis zum auftrumpfenden Abschluss.

Wallinger und sein Ensemble hatten das Konzert mit dem dramatischen Gestus der Egmont-Ouvertüre op.84 von Ludwig van Beethoven eingeleitet. Nach dem gemeinsamen Auftritt mit Ursula Schoch beeindruckte die „sueddeutsche kammersinfonie bietigheim“ und ihr ungewohnt leidenschaftlich am Pult agierender Dirigent mit der Wiedergabe von Franz Schuberts h-moll-Sinfonie D 759, der „Unvollendeten“. Das im Einleitungssatz geheimnisvoll und dunkel einsetzende Unisono der Bassgruppe oder das in den Holzbläsern über vibrierenden Streicherteppichen singende Hauptthema zelebrierten die Interpreten mit unerhörter Emotionalität. Im zweiten Satz bestimmten synkopische Unruhe, später auch ein strahlender Bläsersatz den einfühlsam zu struktureller Geschlossenheit überführten harmonischen Reichtum. Wallinger hielt die Aufführung unter nie nachlassender Spannung und zeichnete mit seinen Musikern fantastische Klanglandschaften. Würdiger hätte das begeistert aufgenommene Jubiläums-Musikfest kaum begangen werden können.

Eckehard Uhlig

Feierliche Klänge für feine Ohren

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Zum 30-jährigen Bestehen sorgen die „Sueddeutsche Kammersinfonie Bietigheim“ und die Sachsenheimer Geigerin Ursula Schoch im Kronenzentrum in Bietigheim für bleibende Impressionen.

Ursula Schoch, die von Anfang an mit der „Sueddeutschen Kammersinfonie Bietigheim“ spielte, ließ es sich nicht nehmen, auch beim Konzert zum 30-jährigen Bestehen zu kommen. Foto: Martin Kalb

Bietigheim-Bissingen. Die Erwartunshaltung lag hoch. Doch das sind Orchester und die Solistin gewohnt. Das Bietigheimer Stammpublikum wiederum weiß längst um die Qualität ihres Zusammenspiels. Schon öfter haben die „Sueddeutsche Kammersinfonie Bietigheim“ und die international erfolgreiche Violinvirtuosin Ursula Schoch, geboren in Ludwigsburg und aufgewachsen in Sachsenheim, gemeinsam konzertiert und die großen Violinkonzerte von Johannes Brahms, Felix Medelssohn Bartholdy, Ludwig van Beethoven, Max Bruch und Wolfgang Amadeus Mozart aufgeführt. Weil diese musikalische Begegnung zu den Sternstunden im Orchester zählt und sich die Geigerin Ursula Schoch mit ihrer Heimat immer noch sehr verbunden fühlt, übernahm sie den Solistenpart beim großen Jubiläumskonzert am Freitagabend im Bietigheimer Kronensaal.

Ihre musikalischen Wurzeln liegen in Bietigheim. Ursula Schoch, heute Konzertmeisterin des Concertgebouw Orchesters in Amsterdam, hat als Schülerin der Gymnasien im Ellental in dem von Peter Wallinger gegründeten Orchester ihre ersten Schritte unternommen. Sie pflegt gern bis heute die vertrauten Beziehungen zu ihrem Heimatorchester.

Beim Festkonzert im Kronensaal funktionierte die Kommunikation zwischen Dirigent und Solistin spielerisch vertraut. Ursula Schoch ließ das Violinkonzert in e-Moll opus 64 von Mendelsohn Bartholdy natürlich auswendig hören und ging leicht und mühelos durch schwierigste Passagen Rasant schnell nahm sie Läufe, Arpeggien mit ruhiger Disziplin und schenkte ihre Aufmerksamkeit dabei immer dem expressiven Ton, dem leisen, der sich im Flagolett verliert, ebenso wie dem intensiven, der vor allem in den Extremlagen Gänsehaut macht.

Facettenreich ist das Werk: romantisch und ekstatisch, aber auch lyrisch und bescheiden, nicht immer alles, was möglich technisch wäre, ausreizend. Es entspricht dem Stil von Ursula Schoch, die ihr virtuoses Können sicher nicht zur Schau stellt, sondern vielmehr im Stile der großen Meister Disziplin und eine ruhige Stärke walten lässt. Die vielen Seiten, die lyrischen wie die expressiven im Mendelssohns Meisterwerk arbeitete sie sauber heraus. Nichts verschwamm trotz straffem Tempo und am Ende wollte sie in Bietigheim natürlich keiner gehen lassen.

Erst als sie zur Zugabe vor der Pause ansetzte mit der letzten Partita von Johann Sebastian Bach, beruhigte sich der Applaus, und Ursula Schoch zauberte erneut melodisch klar, ohne Schnörkel, ohne Schnickschnack ihren schönen Ton in den Saal. Die passende Grundlage für derart besonderen Hörgenuss schuf das Orchester mit der Egmont-Overtüre von Ludwig van Beethoven – die Wiener Klassik mit Jubelkomponist Beethoven an der Spitze ist für Aufgaben wie diese doch geradezu prädistiniert. Dem Publikum gab das Werk Gelegenheit, das Orchester gleich ganz in Fahrt zu erleben. Romantisch wurde es im zweiten teil.

Das Drängen und der Aufbruch im Hauptthema von Schuberts „Unvollendeter“ symbolisieren das gemeinsame Durchstarten in die nächsten 30 Jahre. Eine Stärke des beliebten Bietigheimer Klangkörpers ist das Niveau, auf dem hier klassische Musik ausgelebt wird, konstant und verlässlich. Das ist bekannt, und deshalb war der Kronensaal mit 350 Besuchern auch voll. So mancher im Publikum ist seit Jahrzehnten Stammhörer und erinnerte sich noch daran, wie 1084 die „Sueddeutsche Kammersinfonie Bietigheim“ von Peter Wallinger und rührigen Musikerkollegen aus Bietigheim-Bissingen und dem Stuttgarter Raum ihre ersten Fährten legte.

Wallinger geht es explizit darum, immer wieder neu eine Brücke zu schlagen zwischen Werk und Publikum. Im Kronensaal gelang sein Vorhaben einmal mehr.

Susanne Yvette Walter

Musiker aus bis zu 13 Nationen

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Die Süddeutsche Kammersinfonie Bietigheim wurde 1984 von dem Dirigenten und Celibidache-Schüler Peter Wallinger und einer Gruppe junger engagierter Musiker aus dem Stuttgarter Raum ins Leben gerufen. Längst ist sie zu einem professionellen Klangkörper geworden, der qualifizierte Musikerinnen und Musiker aus bis zu 13 Nationen vereint.

Geschätzt und unterstützt wird das klangdifferenzierte und vitale Spiel der Kammersinfonie sowie ihre markant-eigenwilligen Interpretationen auch von namhaften internationalen Solisten und Ensembles: Musiker wie der Pianist Bernd Glemser, die Geigerinnen Ulrike-Anima Mathé und Ursula Schoch, der australische Hornist Andrew Joy, der französische Harfenist Xavier de Maistre, der französische Pianist Bernard d’Ascoli oder der englische Bariton Konrad Jarnot zählen zu den Partnern der Kammersinfonie.

Neben den Konzerten in Bietigheim-Bissingen ist das Orchester regelmäßig zu Gast beim Festival „Musikalischer Sommer“ in der spätgotischen Frauenkirche Lienzingen und als „Orchestra in Residence“ bei der Konzertreihe „MühlackerConcerto“ im dortigen Uhlandbau, einem Konzertsaal, in dem schon vor 90 Jahren Musiker von Weltruf konzertierten.