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Musik als Passion

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Santy Masciarò bezauberte beim Neujahrskonzert der Kammersinfonie

Gitarrist Santy Masciarò verzauberte beim Konzert der Süddeutschen Kammersinfonie Bietigheim die Zuhörer in der Kelter mit virtuosen Spiel und einer im italienischen Original vorgetragenen Lesung aus der „Göttlichen Komödie“.


Peter Wallinger leitet seit 34 Jahren die Süddeutsche Kammersinfonie Bietigheim. Foto: Martin Kalb

Er habe eine ausgeprägte „passione“ für die Musik und die Poesie Italiens, eine große Leidenschaft, bekannte der im sizilianischen Syrakus geborene Gitarrist Santy Masciarò. Der Musiker, der viele Jahre in Deutschland Gitarre lehrte und sich mittlerweile in Südfrankreich niedergelassen hat, war der Solist des Neujahrskonzertes der Süddeutschen Kammersinfonie Bietigheim in der Kelter.

Seit mehr als einem Vierteljahrhundert setzt die vom Dirigenten Peter Wallinger gegründete Süddeutsche Kammersinfonie Bietigheim außergewöhnliche Akzente im Konzertgeschehen, und das weit über die Grenzen Bietigheims hinaus – gelingt es doch dem künstlerischen Leiter immer wieder, für die Auftritte des Orchesters interessante und hochkarätige Solisten zu gewinnen, die das jeweilige Programm mit ihrer Kunst zu bereichern wissen. In diesem Jahr war Santy Masciarò der Solist, der diese Aufgabe mit Bravour erfüllte. Schon der Auftakt, Antonio Vivaldis dreisätziges, als anspruchsvoll geltendes Concert D-Dur für Gitarre und Orchester, zeigte überaus eindrucksvoll, wie wunderbar der Klang der Gitarre mit dem der Geigen, Celli und Bratschen einhergeht.

Nachdem die Zuhörer in der Kelter Zeuge sein durften, wie Santy Masciarò seine Passion Musik auslebt, kamen sie anschließend in den Genuss seiner zweiten Leidenschaft: dem geschriebenen Wort. Der Musiker rezitierte Auszüge aus dem fünften und 33. Gesang der von Dante Alighieri vor rund 700 Jahren verfassten Dichtung, der „Göttlichen Komödie“. Santy Masciarò trug diese Auszüge im Original, in italienischer Sprache, und mit ruhigem und unaufdringlichem Duktus vor. Beeindruckend war hierbei besonders die Tatsache, dass er die Erlebnisse des Ich-Erzählers auf der Reise durch die drei Reiche der jenseitigen Welt, wie auch seine Musik, samt und sonders auswendig vortrug.

Zwischen den Rezitationen griff Santy Masciarò immer wieder zu seinem Instrument, dem er in „Carneval in Venedig“ des spanischen Komponisten Francisco Tárrega virtuose Variationen über ein Thema von Nicolo Paganini, dem als „Mein Hut, der hat drei Ecken“ auch in Deutschland bekannten Volkslied, entlockte.

Dieses Werk zeigte sehr unterhaltsam die klanglichen und technischen Möglichkeiten der Gitarre auf. Diese konnte der Zuhörer dann auch bei der Darbietung von Mauro Giulianis Konzert A-Dur für Gitarre und Orchester erleben: Er hörte ein perfektes und harmonisches Zusammenspiel der Streicher mit dem Gitarristen, der nicht nur behende oder kräftig die Saiten strich und zupfte, sondern auch mal behutsam mit den Fingern den Korpus seine Instrumentes beklopfte.

Das abschließende Stück, das Concerto per Archi von Nino Rota, war ein weiterer Höhepunkt des diesjährigen Neujahrskonzerts der Süddeutschen Kammersinfonie Bietigheim: Mit dieser viersätzigen Komposition unterstrichen die Musiker ihre herausragende Stellung in der Region.

Redaktion Miriam Staudacher

Musilkalisch von Dante zum „Paten“

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Süddeutsche Kammersinfonie und Solist Santy Masciarò bieten bei zwei Neujahrskonzerten „Passione Italiana“

Seiner Leidenschaft für Italien gab Orchesterleiter Peter Wallinger bei Neujahrskonzerten seiner Süddeutschen Kammersinfonie Bietigheim im Murrer Bürgersaal und in der Bietigheimer Kelter nach. In Murr fand das Neujahrskonzert vor sehr zahlreich erschienenen Besuchern bereits zum 19. Mal statt.

Der Gitarrist als Rezitator

Werke italienischer Komponisten waren zu hören und Rezitationen aus Dante Alighieris „Göttlicher Komödie“. Beide Konzerte gewannen ihren spezifischen Reiz durch die Mitwirkung von Santy Masciaro, einem herausragenden Virtuosen an der Gitarre, der sich zugleich als ausdrucksstarker Rezitator der 700 Jahre alten Dichtung Dantes erwies. Im ersten Teil des Programms sprach er Auszüge aus zwei Gesängen der „Göttlichen Komödie. Das Publikum erhielt mit dem Programmzettel die Texte sowohl in italienischer Sprache als auch in deutscher Übersetzung. Masciaro sprach die Texte in seiner Muttersprache Italienisch und überzeugte mit seiner in ruhigem Fluss ausgeführten, nicht von Pathos belasteten Rezitation.

Als Gitarrenvirtuose bestach Masciaro, der in Syrakus auf Sizilien geboren wurde, nicht weniger. Im Concerto C-Dur für Gitarre und Streichorchester RV 93 von Antonio Vivaldi führte er die Soli mit Eleganz und Leichtigkeit aus. Unter der Leitung von Peter Wallinger begleitete die Süddeutsche Kammersinfonie in gewohnt feinstimmig und silbrig hell gestaltetem Streicherklang.

Seine vollendete Kunst in der Beherrschung der sechs Saiten seiner Gitarre demonstrierte Santy Masciarò bei der Wiedergabe der von Franciso Tarrega zur Aufführung mit diesem Instrument bearbeiteten Variationen überein weithin bekanntes Thema aus dem „Carneval in Venedig“ des Teufelsgeigers Nicolo Paganini. Mit perfekt angewandter, raffinierter Grifftechnik interpretierte der Solist scheinbar mühelos die kompliziertesten Passagen des Werks.

Auch das Orcheser überzeugt

Die Streichersonate Nummer zwei in A-Dur, ein Jugendwerk von Gioacchino Rossini, erlebte eine spritzige, tempobetonte Aufführung voller Esprit durch die Süddeutsche Kammersinfonie. Außerdem musizierten Santy Masciarò und das warm und füllig klingende Streichorchester ein Konzert für Gitarre und Orchester in A-Dur, Opus 30, von Mauro Giuliani. In den zwei Sätzen der Komposition betonten Solist und Orchester die deutlichen Kontraste zwischen der sanft dahinschreitenden Siciliana und dem graziös-heiteren Allegretto.

Das Neujahrskonzert schloss mit einem Werk von Nino Rota. Dieser Komponist schuf unter anderem die Musik zum Kultfilm „Der Pate“.Auch sein „Concerto per Archi“ lässt sich als konzertante Filmmusik empfinden, die von der Süddeutschen Kammersinfonie virtuos, nuanciert und impulsiv gestaltet wurde. Das Orcheser führte unter der Leitung von Peter Wallinger die vier Sätze in leuchtendem und vitalem Streicherklang aus. Als Dank für den lebhaften Schlussbeifall spielte die Süddeutsche Kammersinfonie noch eine Zugabe.

Rudolf Wesner

Zwischendurch stellt sich Gänsehautgefühl ein

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Die Süddeutsche Kammersinfonie hat beim Neujahrskonzert im Bürgersaal des Rathauses erneut überzeugt.

Experimentierfreude zeichnet die Arbeit von Peter Wallinger mit der – Süddeutschen Kammersinfonie aus. Die Neujahrskonzerte des Bietigheimer Ensembles im Bürgersaal des Murrer Rathauses haben in mittlerweile 19 Jahren Kultstatus erreicht. Dabei „im- mer etwas Neues zu bieten“, gilt als Markenzeichen des Dirigenten. In diesem Jahr war es der Gitarrist Santy Masciaro, der die Besucher im voll besetzten Bürgersaal als Solo-Instrumentalistbegeisterteund Sprache auf faszinierende Weise als „Musik der Poesie“ erleben ließ.

Der melodische Sprachfluss bei Rezitationen aus der „Göttlichen Komödie“ von Dante Alighieri, den die Italiener laut Ma- sciaro „als Inbegriff der Dichtkunst“ schätzen, klang wie Musik pur in den Ohren der Zuhörer – besonders wenn sie dem Rat des Rezitators folgten und mit geschlossenen Augen zuhörten. Dass es sich beim 23. Gesang aus dem „Paradiso“ um die letzten Verse handelt, die Dante unmittelbar vor seinem Tod im September 1321 geschrieben hat ließ der in Syrakus (Sizilien) geborene, in Toulouse lebende und in Hamburg arbeitende Santy Masciaro in seine einleitenden Worte als Information einfließen. Dass Dantes Worte 700 Jahre nach seinem Tod immer noch zitiert werden, zeige – so der Rezitator – die Bedeutung des italienischen Dichters.
„Passione Italiana“ wählte Peter Wallinger als Motto für das Neujahrskonzert 2013, das mit unterhaltsamen musikalischen Köstlichkeiten von Barock bis Moderne bestückt war. Die 1984 von Wallinger gegründete Süddeutsche Kammersinfonie Bietigheim zeichnet sich durch vitales und klangdifferenziertes Spiel, aber auch durch markant eigenwillige Interpretationen aus, die „neue Musik vertrauter und vertraute Musik neu erlebbar“ machen will. Die künstlerische Zielsetzung hat sich bis heute nicht verändert und prägte auch das 19.Neujahrskonzert in Murr. Es sind vornehmlich junge talentierte Musiker, die sich mehrmals im Jahr projektbezogen zusammenschließen und innovative Konzertprogramme erarbeiten.
Im ersten Teil der „Passione Italiana“ stand der Gitarrensolist Masciaro im Mittelpunkt. Er verlieh dem Largo im Concerto D-Dur von Antonio Vivaldi Gänsehautfeeling und gab dem abschließende Allegro mit pointiertem Spiel tänzerisches Profil. Unwahrscheinlich sensibles und grifftechnisch unglaublich fingerfertiges Spiel ließen die von Masciaro gestalteten Variationen über ein Thema von Nicolo Paganini zum musikalischen Erlebnis werden. Die „Streichersonate II A-Dur“ von Gioacchino Rossini – ein vom Komponisten selber als „Jugendsünde“ bezeichnetes aber handwerklich souverän gestaltetes und mit reizvollen Kontrasten ausgestattetes Frühwerk – bot den Streichern, besonders auch der Kontrabassistin, Gelegenheit, mit einfühlsamen Spiel die Zuhörer zu überzeugen, was dem Ensemble auch abschließend mit dem „Concerto per Archi“ des 1979 verstorbenen und hauptsächlich durch Filmmusiken bekannt gewordenen Nino Rota vor allem mit der ausdrucksstarken „Aria“ und dem furiosen „Finale“ gelang, das als Dank für den starken Applaus te1lweise als Zugabe noch einmal erklang.

Helmut Schwarz

Viel Lob für musikalischen Leckerbissen

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Süddeutsche Kammersinfonie Bietigheim erfreut im Uhlandbau Mühlacker – Trompetenensemble der Meisterklasse tritt auf

Mit einem ansprechenden Konzert hat die Süddeutsche Kammersinfonie Bietigheim unter Leitung von Peter Wallinger im Uhlandbau Mühlacker zahlreiche Besucher erfreut. „Es war ein wunderschönes Konzert“, lobte die Senderstädterin Renate Jakob das Orchester, das mit dem Trompetenensemble Saleem Khan, Eline Beumer und In-Hyeok Choi der Meisterklasse Reinhold Friedrich auftrat. Vor dem Konzert fand außerdem eine Einführung in die Werke von Christina Dollinger statt.
Zu Gehör kamen das „Konzert D-Dur“ für drei Trompeten von Georg Philipp Telemann, „Musica adventus“ von Peteris Vasks, die „Orchestersuite Nr. 3 D-Dur“ von Johann Sebastian Bach und Joseph Haydns „Sinfonie Nr. 94 G-Dur“. „Das war ein sehr ansprechendes Programm und schönes Konzert“, war Christine Harendt aus Enzberg begeistert. Jedes Jahr zu den Konzerten von Peter Wallinger kommen nach eigenem Bekunden Ursula und Klaus Ziemer aus Dürrmenz.
Seit vergangenem Jahr hat der Förderverein „Musikalischer Sommer Frauenkirche Lienzingen“ unter dem Namen „Mühlacker Klassik“ die Sommerkonzerte in der Lienzinger Frauenkirche und die Winterkonzerte im Uhlandbau Mühlacker zusammengeführt. Sechs bis sieben Konzerte finden im Sommer in der Frauenkirche statt und im Winter knüpft das „Mühlacker Concerto“ mit drei bis vier Konzerten an eine alte Tradition an.

Ilona Prokoph

Mit Trompetenklang und Paukenwirbel

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Süddeutsche Kammersinfonie Bietigheim begeistert ihr Publikum mit Werken von Telemann, Bach und Haydn-Junge Solisten zu Gast

Unter der Leitung von Peter Wallinger präsentierte die Kammersinfonie ein abwechlungsreiches und ansprechendes Programm. Foto: Benjamin Stollenberg

Mit festlich-freudigem Musizieren bot die Süddeutsche Kammersinfonie Bietigheim unter der Leitung von Peter Wallinger am Sonntagnachmittag im Kronensaal unter dem Motto „Musik zum Advent“ ein delikates Programm, in dem Trompeten und Pauken immer wieder den Ton angaben.

Georg Philipp Telemann schuf eine große Zahl von Kompositionen, die abwechslungsreich und farbig waren und die es nicht an pompЪsen Klangeffekten fehlen ließen. Ein markantes Beispiel dafür ist sein Konzert in D-Dur für drei Trompeten, Pauken und Orchester, mit dem das Programm eingeleitet wurde. Drei Meisterschüler des international geachteten Trompetenvirtuosen Reinhold Friedrich von der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe hatte Orchesterleiter Wallinger eingeladen, damit sie der Aufführung jenen funkelnden Glanz gaben, mit dem das Telemann-Werk seine mitreißende Wrrkung erzielen kann. Saleem Kham, Eline Beumer und In-Heyeok Choi, alle gerade mal 23 Jahre jung, führten ihren Solopart im ersten und dritten Satz bravourös aus.

Im Mittelsatz, einem Largo, glänzte die Oboistin des Orchesters mit ihrem feinstimmig und virtuos dargebotenen Solo. Und auch der Mann an den Pauken hatte zu tun, um sein Instrumentarium nuanciert zum Klingen zu bringen. Die Kammersinfonie gestaltete zusammen mit den Solisten an Trompeten und Pauken das Werk voll üppiger Musizierfreude.

Bevor sich mit der Orchestersuite Nummer drei in D-Dur, BWV 1068 von Johann Sebastian Bach erneut barocke Klangpracht ausbreiten konnte, setzte Peter Wallinger mit der Wiedergabe der Komposition „Musica adventus I“ des lettischen Tonschöpfers Peteris Vasks einen ruhevollen Akzent. Die um 1750 vom Thomaskantor komponierte Orchestersuite Nummer drei zählt zu dessen beliebtesten Werken. Allein schon die Ouvertüre ist in ihrer Opulenz eine einzigartige musikalische Delikatesse, der Wallinger mit seinem Orchester strahlenden Glanz verlieh. Ein Stück himmlische Musik stellt das „Air“ dar, mit dessen Aufführung erneut die betörende Klangpracht der Streicher des Orchesters zur Geltung kam. Temperamentvoll und beschwingt musizierte das Orcpester auch die drei weiteren Sätze der Suite.

Die Sinfonie mit dem Pauktenschlag in G-Dur ist Joseph Haydns populärste Komposition. Die Kammersinfonie leuchtete die Feinheiten der vier SКtze mit bravourösem, in allen Registern prachtvollem Spiel aus.

Rudolf Wesner

Trompetenklang und Paukenwirbel

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Die Reihe „MühlackerConcerto“ beschert erneut brillante Klänge im Uhlandbau.

Vom Angebot, die Adventszeit mit Pauken und Trompeten festlich und freudig zu erleben, machten am Samstagabend im Uhlandbau zahlreiche Musikfreunde gerne Gebrauch.

Unter der Leitung von Peter Wallinger musizieren gemeinsam mit der Süddeutschen Kammersinfonie Bietigheim die Trompeter In-Hyeok Choi, Eline Beumer und Saleem Kham (hinten v.re.). Foto: Fotomoment

Mühlacker. Die Süddeutsche Kammersinfonie Bietigheim gestaltete unter der Leitung von Peter Wallinger und zusammen mit drei hochbegabten, noch sehr jungen Trompetenvirtuosen ein mit vielen musikalischen Delikatessen ausgestattetes Programm.

Georg Philipp Telemann, Zeitgenosse von Johann Sebastian Bach, schöpfte eine große Zahl von Kompositionen, die leicht verständlich, zudem sehr abwechslungsreich und farbig waren und die es nicht an pompösen Klangeffekten missen ließen. Ein markantes Beispiel für diese Gattung von im besten Sinne unterhaltsamer Musik voller barocker Lebensfreude ist sein Konzert in D-Dur für drei Trompeten, Pauken und Orchester, mit dem das Programm eingeleitet wurde. Drei Meisterschüler des international hoch geachteten Trompetenvirtuosen Reinhold Friedrich von der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe hatte Peter Wallinger eingeladen, um der Aufführung jenen funkelnden Glanz zu geben, mit dem das Telemann-Werk seine vollkommene, mitreißend freudige Wirkung bei den Zuhörern erzielen kann. Saleem Kham, Eline Beumer und In-Hyeok Choi, alle gerade erst 23 Jahre jung, führten ihren Solopart im ersten und dritten Satz bravourös, klar intoniert und energiegeladen aus.

Im Mittelsatz, einem Largo, glänzte anstelle der Trompete die Oboistin des Orchesters mit ihrem feinstimmig und virtuos dargebotenen Solo. Und auch der Paukist hatte bei der Aufführung des Telemann-Konzerts sehr viel zu tun, um mit großer Sorgfalt sein Instrumentarium nuanciert, aber jederzeit nachdrücklich zum Klingen zu bringen. Insgesamt beglückte die Aufführung der Komposition aus dem 18. Jahrhundert, weil sie von der Süddeutschen Kammersinfonie Bietigheim zusammen mit den Solisten an Trompeten und Pauken tempofreudig und voller üppiger Musizierfreude gestaltet wurde. Bevor sich mit der Orchestersuite Nummer drei in D-Dur BWV 1068 von Johann Sebastian Bach erneut barocke Klangpracht ausbreiten konnte, setzte Orchesterleiter Peter Wallinger mit der Wiedergabe der Komposition „Musica adventus I“ des lettischen Tonschöpfers Peteris Vasks, geboren 1946, einen ruhevollen, von Weltentrücktheit geprägten Akzent. Das in den Jahren 1995 und 1996 entstandene Werk enthält mehrfach kurze Zitate aus der Kirchenliedmelodie „Vom Himmel hoch“, die in ein zartes, warm klingendes Geflecht von Streicherstimmen eingewoben wurden.

Die um 1750 vom Thomaskantor komponierte Orchestersuite Nummer drei zählt zu dessen beliebtesten Werken. Allein schon die Ouvertüre ist in ihrer Opulenz eine einzigartige musikalische Delikatesse, der Peter Wallinger mit seiner Süddeutschen Kammersinfonie Bietigheim strahlenden Glanz verlieh.

Ein Stück himmlischer Musik stellt die „Air“ dar, mit dessen Aufführung erneut die betörend silbrig-seidige Klangpracht der Streichergruppe innerhalb des Orchesters zur Geltung kam. Temperamentvoll, tänzerisch heiter und beschwingt musizierte das Orchester auch die drei weiteren Sätze der Suite.

In einem von Trompetenklang und Paukenwirbel getragenen Programm durfte natürlich die berühmte Sinfonie mit dem Paukenschlag, das ist die 94. Sinfonie in G-Dur von Joseph Haydn, nicht fehlen. Sie ist ohne Zweifel seine populärste Komposition. Hinter der Schlichtheit der Melodik insbesondere des Andantes, in welchem der berühmte Paukenschlag die Zuhörer aus den Träumen reißt, verbergen sich höchst beeindruckende kompositorische Raffinessen. Die Süddeutsche Kammersinfonie Bietigheim leuchtete unter Peter Wallingers eingebungsvoller Leitung die musikalischen Köstlichkeiten und Feinheiten der vier Sätze mit bravourösem, in allen Registern prachtvoll glitzerndem Spiel aus. Dafür gab es von Bravo-Rufen durchzogenen, anhaltenden Schlussapplaus, der erst nach einer Zugabe endete.

Rudolf Wesner

Gezupfte Todesschreie, sinnliches Glitzern

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Der „Musikalische Sommer“, Peter Wallingers Matinée-Konzertreihe in der Lienzinger Frauenkirche, stand diesmal im Zeichen der exzellenten Solo-Harfenistin Anne-Sophie Bertrand und der von ihr interpretierten Kompositionen, die dem französischen Impressionismus zugerechnet werden.

Edgar Ellen Poe erzählt in „The Masque Of The Red Death“ von einem grauenhaft makaberen Totentanz. André Caplet (1879–1925) hat diese Horrorgeschichte in seiner „Conte fantastique“ für Harfe und Streichquartett mit lautmalerischen Mitteln genial umgesetzt. Man hörte in der Lienzinger Wiedergabe die Todesschreie und Totenglocken aus den mit flinken Händen gezupften, basstief gerissenen und geklopften Silbersaiten der Harfe, spürte die Tänze auf dem Vulkan und die Angst der Menschen zwischen den wellenförmig aufschreienden Glissandi und blutrot-wolkigen Arpeggien, die zur düsteren Streicherbegleitung (Sachiko Kobayashi und Katja Rohde-Paulich Violinen; Tomoko Yamasaki Viola; Gen Yokosaka Violoncello) geboten wurden. Freilich war alles von den wie stets in der Spielpause frohgemut zwischen Gräberfeldern lustwandelnden Konzertbesuchern bald wieder verdrängt.

Anne-Sophie Bertrand, die ihr Instrument mit funkelnder Präzision und unverwechselbarem Kolorit zum Singen brachte, hatte aber auch aparte Klanggebilde im Programm. Maurice Ravels „Introduktion und Allegro“ für Harfe, Flöte (Verena Guthy-Homolka), Klarinette (Martin Nitschmann) und Streicher („sueddeutsche kammersinfonie bietigheim“ unter der Leitung von Peter Wallinger) erfreute mit zartem Saitenspiel und irisierender Farbigkeit. Klangsinnliches Schäumen und Glitzern dann in der (als Zugabe) meisterlich interpretierten Konzertetüde für Harfe solo „La Source“ (Die Quelle) von Alphonse Hasselmans (1845–1912).

Umrahmt wurde das Harfen-Konzert von engagiert wiedergegebenen Streichorchester-Stücken aus dem beliebten Repertoire von Wallingers „Bietigheimern“, dem Brandenburgischen Konzert Nr.3 G-Dur von J.S. Bach und der Suite für Streichorchester „Aus Holbergs Zeit“ von Edvard Grieg.

Eckehard Uhlig

Lebensfreude trifft auf Düsternis

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Süddeutsche Kammersinfonie Bietigheim gestaltet eine sommerliche Matinee in der Lienzinger Frauenkirche

Einen weiten Bogen vom heiteren Barock aus Leipzig bis zur skandinavischen romantischen Erinnerung an dortige barocke Zeiten spannte Peter Wallinger mit seiner Süddeutschen Kammersinfonie Bietigheim in der Frauenkirche.

Mühlacker-Lienzingen. Während eines sehr gut besuchten Konzerts der Reihe „Musikalischer Sommer“ erklangen am Sonntag in einer sommerlichen Matinee Werke von Bach, André Caplet, Maurice Ravel und Edvard Grieg.

Überaus erfrischend war es, zu Beginn des Programms das dritte Brandenburgische Konzert in D-Dur (BWV 1048) von dem Streichorchester zu hören. In belebtem Tempo wurde im ersten Satz unbeschwertes barockes Lebensgefühl deutlich. Vom silbrig-zarten Cembaloklang, ausgeführt von Eva Janssen, geprägt war der kurze Mittelsatz, der nur als sehr kurzes Intermezzo zum dritten Satz, einem funkelnden Allegro, überleitete, das mit warmer Streicherfülle vital dargeboten wurde.

Immer wieder überraschend und höchst erfreulich ist, dass Peter Wallinger Kompositionen in das Repertoire der Süddeutschen Kammersinfonie Bietigheim aufnimmt, die hierzulande eher unbekannt sind oder nur äußerst selten aufgeführt werden. Am Sonntag standen gleich zwei solcher Raritäten auf dem Programm. Zunächst war „Conte fantastique“ des französischen Komponisten André Caplet zu hören. Dieses im Jahr 1919 entstandene Werk für Harfe und Streichquartett basiert auf einer Erzählung von Edgar Allen Poe, jenem amerikanischen Autor, der das Unheimliche und Dämonische in seinen Werken liebte. Der Komponist lebte von 1879 bis 1925 und bewegte sich in seinem Schaffen gerne auch im Bereich der Avantgarde. Seine Komposition ist deshalb auch deutlich geprägt von der Tonsprache, wie sie beispielsweise Arnold Schönberg artikulierte.

Für die in Paris geborene Harfensolistin Anne-Sophie Bertrand bot das Caplet-Werk vielfältige Möglichkeiten zur Entfaltung ihrer hochrangigen Virtuosität und wandlungsreich einsetzbaren Spieltechnik. Der Klang der Harfe musste in dieser Komposition oft hart, rau und wenig geschmeidig sein. Schon die einleitenden Takte hatten in ihren düsteren Tonfolgen eine unheimliche Wirkung, die auch die vier in orchestraler Fülle musizierenden Streicher Sachiko Kobayashi und Katja Rohde-Paulich (Violinen), Tomoko Yamasaki (Viola) und Gen Yokosaka (Violoncello) nachdrücklich ausbreiteten.

Das zweite selten gespielte Werk war Introduktion und Allegro für Harfe, Flöte, Klarinette und Streicher, von Maurice Ravel im Jahr 1908 komponiert. Darin wirkten neben Anne-Sophie Bertrand an der Harfe die Flötistin Verena Guthy-Homolka und der Klarinettist Martin Nitschmann als Solisten mit. Das impressionistische Werk lebt von seinem Kontrastreichtum, der sich zunächst in verklärten Tonfolgen offenbart und sich dann aus bewegten Klangfiguren in dynamischen Steigerungen zu großer, farbenreicher Pracht verändert. Die drei Solisten beeindruckten mit virtuosem Spiel, das sich mit der dichten Streicherfülle zu einem spannungsreichen Hörerlebnis entfaltete.

Die Suite „Aus Holbergs Zeit“ ist eines der beliebtesten Werke von Edvard Grieg. Komponiert wurde es im Jahr 1884 aus Anlass des 200. Geburtstages des dänisch-norwegischen Dichters Ludwig Holberg. Barocke Stilelemente prägen die fünf Sätze. Die Musiker führten das Werk unter der Leitung von Peter Wallinger nuancenreich aus. Im Prelude bestach das Orchester mit temperamentvoller Gestaltung, leuchtete die träumerische Stimmung der Sarabande empfindungsreich aus, interpretierte die Gavotte anmutig und galant und kostete die weit gespannte Melodik des Andante religioso seelenvoll aus.

Der Schlusssatz „Rigaudon“ gab den Musikerinnen und Musikern die Möglichkeit, noch einmal in allem Glanz und voller Impulsivität zu musizieren.

Rudolf Wesner

Gruselgeschichten der Harfe

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Klassik-Open-Air Sachsenheim muss ins Kulturhaus umziehen

Hagel, Starkregen und Gewitter am Samstagnachmittag verwandelten das Klassik-Open-Air im Sachsenheimer Schlosshof in ein Saalkonzert im geschützten Kulturhaus. Schön wars trotzdem.

Finster und bedrohlich klangen die Harfenklänge durch das weite Rund des Saals und ließen den nahen roten Seuchentod erahnen, der Edgar Allan Poes Kurzgeschichte „Masque of the Red Death“ zu einem Gruselabenteuer werden lässt. Sogar die zwölf dumpfen Schläge der Turmuhr ahmte Anne-Sophie Bertrand auf ihrer imposanten, goldbesetzten Harfe nach und versetzte die rund 80 Besucher im Kulturhaus damit endgültig in Schauerstimmung. Der französische Komponist und Dirigent André Léon Caplet hat in seinem musikalischen Werk „Conte fantastique“ eindrucksvoll und zugleich beklemmend die Geschichte Poes nacherzählt, und Solistin Bertrand ist es gemeinsam mit dem Streichquartett der Süddeutschen Kammersinfonie Bietigheim gelungen, dieses Musikstück knisternd zu interpretieren.

Dies war nur einer der zahlreichen Höhepunkte beim Sachsenheimer Klassik-Open-Air, aus dessen Anlass Harfenistin Bertrand bereits zum zweiten Mal mit den Musikern der Kammersinfonie auftrat. Leiter und Dirigent Peter Wallinger hatte die mehrfach ausgezeichnete Künstlerin über ihr Engagement beim Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks kennen gelernt. „Ich habe schon lange für bestimmte Stücke eine sehr gute Harfenistin gesucht, und auch für Anne-Sophie Bertrand war unser kleines bewegliches Orchester genau richtig“, betonte Wallinger, der mit seinen Musikern schon zum 16. Mal in Sachsenheim auftrat. „Ich schätze die familiäre Atmosphäre sehr. Das Konzert in dem relativ kleinen Saal hat ein sehr intimes Ambiente. Natürlich wäre die Akustik im Schlosshof besser gewesen, aber für empfindliche und teure Instrumente wie die Harfe war die Witterung heute einfach zu riskant“, erklärte Wallinger.

Aus diesem Grund hat sich die Sachsenheimer Kulturamtsleiterin Elke Bauernfeind auch dazu entschlossen, das Klassik-Open-Air in den Saal des Kulturhauses zu verlegen, obwohl am Samstagabend die Sonne vom blauen Himmel lachte. „Am Nachmittag sah das noch ganz anders aus, denn da bedeckten dicke Hagelkörner die Straßen, die keinen Aufbau für das Konzert zugelassen hätten. Wir wollten auf der sicheren Seite sein“, sagte sie.

Die musikalische Klasse des Kammersinfonie, deren Musiker nicht nur aus Bietigheim und Umgebung kommen, sondern für die Konzerte teilweise auch aus Wien und Antwerpen anreisen, wurde auch beim dritten Brandenburgischen Konzert von Johann Sebastian Bach deutlich. Dieses dem Markgrafen Christian Ludwig von Brandenburg-Schwedt gewidmete Werk bildete am Samstagabend den beschwingten und lebendigen Auftakt des Konzerts im Kulturhaus, bei dem das Streichorchester der Kammersinfonie noch alleine auftrat. Solistin Bertrand konnte ihre musikalisches Talent wiederum bei Maurice Ravels „Introduktion und Allegro“ unter Beweis stellen. Im schwungvollen Stück konnte sie die unterschiedlichen Klangfarben ihres Instruments eindrucksvoll zum Ausdruck bringen. Den Abschluss des gelungenen Konzertabends bildete schließlich die „Suite für Streichorchester“ von Edvard Grieg, die zu Ehren des dänischen Dichters Ludvig Holberg 1884 entstand. Mit diesem tänzerisch leichten, festlichen Werk in fünf Sätzen begeisterten die 20 Musiker nochmal ihr Publikum, das mit Applaus nicht sparte.

Michaela Glemser

Mit Vivaldi und Ravel durchs Jahr

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Die Frühlingszeit gilt bei vielen Menschen als die schönste im Jahr. Musikalisch begleiten lassen kann man sich mit einer neuen CD der Süddeutschen Kammersinfonie Bietigheim.

Die neunte CD aus der Reihe „Kammersinfonie live“ bietet einen Rückblick auf die Saison 2011 der Kammersinfonie Bietigheim. Drei Themenkreise, „Jahreszeiten“, „Sommerliche Serenade“ und „à la française…“ werden auf „live 2011“ musikalisch erschlossen, was sich teilweise als Einengung auswirkt. Freilich, Musik von Vivaldi, Händel und Ravel unter ein musikalisches Dach zu stellen, gibt Halt, setzt in der Auswahl aber auch Grenzen.

Zum Auftakt der CD dient Antonio Vivaldis „Der Herbst“, zu dem als Klammer nach Edvard Griegs „Våren“ („Letzter Frühling“) und Peter Iljitsch Tschaikowskys „Schneeglöckchen“ das Largo aus Vivaldis „Der Winter“ hinzukommt. Während der Reiz der „Vier Jahreszeiten“ von Vivaldi im Widerspruch einer musikalisch geforderten Dramaturgie auf der einen Seite und der Anforderung nach Balance auf der anderen Seite liegt, hat Griegs „Våren“ so gar nichts Fröhlich-Frühlingshaftes. Eine Elegie voll tiefer Melancholie, Trauer darüber, selbst den letzten Frühling zu erleben.

Tschaikowskys „Schneeglöckchen“ stammt aus den von Dezember 1875 bis November 1876 komponierten „Jahreszeiten“, ein Stück voll melodischem Charme, das die Kammersinfonie unter der Leitung von Peter Wallinger und Ursula Schoch (Violine) auf hohem Niveau bietet.

Wie weit Musik auseinanderliegen kann und welche Grenzen auf der CD gesetzt werden, zeigt die Auswahl im Themenkreis „Sommerliche Serenade“. Georg Friedrich Händels Konzert g-Moll für zwei Violoncelli (Gen Yokosaka, Chihiro Saito) und Orchester erschlägt diese Jahreszeit, in der alles gelingen mag, mit barocker Fülle. Die Hitze des Tages lässt sich bis zur „Fugue“ spüren, die mit leichtem Spiel versöhnt.

Auf jeder CD gibt es ein Stück, das wie ein Solitär im Mittelpunkt steht. Ihm ordnet sich, ihm muss sich alles unterordnen. Auf „live 2011“ ist dies Peter Tschaikowskys Serenade C-Dur. 1880 komponiert, 1881 erstmals in St. Petersburg aufgeführt, hat diese Serenade nichts von ihrem Glanz verloren. Sie kann durchaus auch als Beleg für die musikalische Qualität und Reife der Kammersinfonie Bietigheim herangezogen werden. Zum Auftakt lädt ein eleganter Walzer zum Tanz, im sich anschließende, fast zehnminütigen dritte Satz buhlen die Violinen um die Gunst des Zuhörers, bis hohe und tiefe Streicher den Dialog eröffnen. All dies mündet in ein Finale, das wie ein musikalisches Schmuckstück glitzert. All dies wird von der Kammersinfonie Bietigheim auch mit allergrößter Hingabe gespielt – ein wahres Meisterstück, da capo.

„à la française…“, der im Bietigheimer Kronenzentrum aufgenommene dritte Themenkreis auf der CD wird mit „Valses nobles et sentimentales“ von Maurice Ravel eröffnet. Die musikalische Unregelmäßigkeit wird bei Ravel zum unerwartet Überraschenden und bildet sich in aller Schönheit aus. Die Kammersinfonie spannt all diese Bögen mit der Leichtigkeit des musikalischen Seins und bewahrt die Faszination Ravels wie einen Schatz.

Zum Ende hin das Konzert für Klarinette und Orchester des 1912 in Le Mans geborenen Komponisten und Pianisten Jean Françaix. Rhythmisch komplex, aber nicht verquer, originell und witzig dokumentiert hier Klarinettist Sebastian Manz, warum er im vergangenen Jahr den Echo-Klassik als bester Nachwuchskünstler des Jahres erhielt. Auch im rasant durchgespielten Schlussstück „Le bœuf sur le toît“ von Darius Milhaud untermauert er dieses Können.

So zeigt die neunte Folge von „Kammersinfonie live“ erneut, welches Potenzial in dem von Peter Wallinger geleiteten Orchester steckt. Für regelmäßige Konzertgänger mit ihrer Vielseitigkeit mehr als nur eine Erinnerung, für Neuankömmlinge in der musikalischen Welt der Süddeutschen Kammersinfonie Bietigheim ein gekonntes Entrée. Die CD kostet zwölf Euro und kann über die Homepage ww.sueddeutsche-kammersinfonie.de bestellt werden.

Jörg Palitzsch