Ludwigsburger Kreiszeitung
Süddeutsche Kammersinfonie Bietigheim und Sebastian Manz mit frappierender Leichtigkeit

„Facetten der Romantik“ bot das Frühjahrskonzert der Süddeutschen Kammersinfonie Bietigheim mit Sebastian Manz. Im Mittelpunkt stand eine romantische Rarität.
Vom tanzenden zum wandernden Schubert

der SKB unter der Leitung von Peter Wallinger. Foto: Christiane Kunz
„Eine musikalisch-literarische Winterreise“ boten die Neujahrskonzerte von Peter Wallinger mit der Süddeutschen Kammersinfonie Bietigheim am Wochenende. Maryana Osipova glänzte als Solistin in Mendelssohn Bartholdys „Violinkonzert d-Moll“.
Dirigent Peter Wallinger vor den Neujahrskonzerten: „Eine Erzählung von Krise und Hoffnung“

Seit über vier Jahrzehnten bereichert Peter Wallinger mit seiner Süddeutschen Kammersinfonie Bietigheim die Klassikmusiklandschaft der Region. Anlässlich der anstehenden Neujahrskonzerte sprach der Dirigent über den Jahreswechsel und darüber, ob sein Sohn Simon Wallinger bald ganz die Leitung übernimmt.
Konzertjuwelen aus zwei Dekaden
Mit einer Jubiläumsedition der Reihe „Kammersinfonie live“ blickt Peter Wallinger zum 40-jährigen Bestehen der Süddeutschen Kammersinfonie Bietigheim auf zwei Jahrzehnte anspruchsvoller wie ansprechender Konzertprogramme zurück.

Süddeutsche Kammersinfonie Bietigheim brilliert mit Reigen hochkarätig interpretierter Barockmusik

Simon Wallingers Adventskonzerte mit der Süddeutschen Kammersinfonie Bietigheim bieten verlässlichen Hochgenuss. Ein Niveau, bei dem die begleitende Choreografie allerdings nicht mithält…
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Lebendig und trennscharf musiziert: Die „Sommerliche Serenade“ in Sachsenheim
Zuerst alles Mozart, dann ausschließlich französisch: Diesen Maximen folgte Peter Wallingers Programm der „Sommerlichen Serenade“ mit der Süddeutschen Kammersinfonie Bietigheim in Sachsenheim. Als Violinsolistin brillierte Ursula Schoch.

Bietigheim im Kulturhaus. Foto: Holm Wolschendorf
Umjubelter Höhepunkt der Saison
Die Frühjahrskonzerte der Süddeutschen Kammersinfonie Bietigheim begeistern mit einem originellen Programm, das die Handschrift des Orchestergründers und -leiters Peter Wallinger trägt. Den Höhepunkt markierte Beethovens „Tripelkonzert“ mit dem Trio Vivente.

Süddeutsche Kammersinfonie Bietigheim: Mit spannungsknisterndem Ensembleklang
Unter dem Motto „GrenzenLos – LebensWert“ fanden die Neujahrskonzerte der Süddeutschen Kammersinfonie Bietigheim am Wochenende statt.

Autor: Harry Schmidt
Süddeutsche Kammersinfonie Bietigheim: Mit „heller Energie“ ins neue Jahr
Für die diesjährigen Neujahrskonzerte der Süddeutschen Kammersinfonie Bietigheim hat Dirigent Peter Wallinger den belarussischen Cellovirtuosen Mikael Samsonov verpflichtet. Den roten Faden durchs Programm bildet die Lyrik von Hilde Domin.

Autor: Harry Schmidt
Vitale, transparente Interpretationen
Mit der 22. Ausgabe der Reihe „Kammersinfonie live“ beschreitet Peter Wallinger neue Wege: „live 2024“ dokumentiert erstmals ein Konzertprogramm der Süddeutschen Kammersinfonie Bietigheim in voller Länge.

BIETIGHEIM-BISSINGEN. Normalerweise blickt Peter Wallinger mit der alljährlichen Ausgabe der CD-Reihe „Kammersinfonie live“ in Form eines Querschnitts auf die vergangene Saison der Süddeutschen Kammersinfonie Bietigheim (SKB) zurück. Dass der Maulbronner Dirigent das Blütenlesekonzept für „live 2024“ außer Kraft setzt, geschieht aus gutem Grund: 1984, vor genau vier Dekaden, hat Wallinger dieses Orchester gegründet – mit dem Jubiläumsfestkonzert „40 Jahre Kammersinfonie“ präsentiert die 22. Ausgabe der Dokumentationsreihe erstmals ein SKB-Programm in voller Länge.
Erfreulich ist die Ausnahme auch deshalb, weil sie neben den Qualitäten des auf transparente, vitale Interpretationen abonnierten Dirigenten und seines einmal mehr vorzüglich disponierten Ensembles auch die des Spielplangestalters Peter Wallinger offenkundig werden lässt.
Der Witz in der Partitur
Kontrast- und farbreich gestaltet die erste Hälfte, mit einer Extraportion Elan federn Dvoráks „Slawische Tänze“ heran, deren rhythmische und dynamische Impulse unter den Händen des Dirigenten in wunderbaren Holz- und Blechbläserfarben koloriert erklingen. Spannend und plastisch modelliert folgt Jean Sibelius’ „Valse triste“, bevor Wallinger die Nr. 1, Nr. 5 und Nr. 6 der „Ungarischen Tänze“ von Brahms in schwungvollen, den Witz aus der Partitur kitzelnden Deutungen auf den (springenden) Punkt bringt.
Höhe- und Schlusspunkt ist die exquisite Wiedergabe des Beethoven’schen Violinkonzerts, in dem die in Ludwigsburg geborene Ursula Schoch, seit mehr als 20 Jahren Konzertmeisterin des Amsterdamer Concertgebouworkest, als Solistin auf einer Guadagnini von 1755 brilliert.
INFO: Die CD „live 2024“ ist über das Sekretariat „MühlackerConcerto“ Telefon (0 70 43) 95 83 93 oder per E-Mail an susanne@boekenheide.net für zwölf Euro zu beziehen. Für Mitglieder der Fördervereine „Süddeutsche Kammersinfonie Bietigheim“ und „Mühlacker Klassik“ kostenfrei.
Autor: Harry Schmidt