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Rafael Wallinger

„Giocavano“ – Wallingers musikalische Chronik

Süddeutsche Kammersinfonie Bietigheim veröffentlicht neue Live-Doppel-CD

Seit Jahrzehnten prägender Dirigent: Peter Wallinger Foto: Mammel


Mühlacker. Die neue CD von Peter Wallingers sueddeutscher kammersinfonie bietigheim ist unter dem Motto „giocavano“ anders geprägt als alle Vorgänger und bietet Rückblicke auf Konzertmitschnitte, die auf den bisherigen traditionellen Jahres-CDs nicht dokumentiert werden konnten. Wallingers Ensemble und zahlreiche namhafte Solisten traten – dem aus dem Italienischen übersetzten Motto „sie spielten“ folgend – seit 41 Jahren regelmäßig beim „Musikalischen Sommer“ in der Frauenkirche Lienzingen auf, später auch im Herbst, Winter und Frühjahr im Rahmen der „Concerto“-Reihe im Mühlacker Uhlandbau.

Stets konnte Wallinger mit seinem Ensemble zurückgreifen auf befreundete Solisten, auf ein treues Publikum, Sponsoren und nicht zuletzt auf seine Familie und einen Freundeskreis, der alles Musikalische und Organisatorische mitträgt.

Sämtliche auf den beiden Silberscheiben eingespielte Konzertausschnitte zeichnen sich durch spezifische Vorzüge aus. Zu hören sind das in gut ausbalancierten Besetzungen präzise phrasierende Kammerensemble, exzellente Solisten und ein kontrastreich dynamisches, von Spielfreude geprägtes Musizieren. Was Stile, Epochen und Genres betrifft, zeigt die Auswahl eine umfassende Vielfalt.

So verweist die Wiedergabe der am 13. Juli 2008 in Lienzingen aufgeführten „Sonata pian e forte“ von Giovanni Gabrieli mit feinen dynamischen Gegensätzen auf die italienische Renaissance, ist aber gleichzeitig in neuem Gewand modern, weil das renommierte Alliage-Saxofonquartett die Interpretation wesentlich mitgestaltet. Gewissermaßen am anderen historischen Ende der Musikepochen interpretiert der hervorragende Pianist Markus Bellheim mit der Kammersinfonie 2016 im Uhlandbau Béla Bartóks Klavierkonzert Nr. 3, dessen moderne Tonalität und Rhythmik akzentreich herausgearbeitet wird.

Auch sind auf der Doppel-CD bekannte Klassiker vertreten. Dazu zählt das schwungvoll wiedergegebene Brandenburgische Konzert Nr. 2 in F-Dur von Bach, wobei in den rasanten Ecksätzen insbesondere die Solisten Laura Vukobratovic (Trompete), Nikola Stolz (Oboe), Verena Guthy-Homolka (Flöte) und Ursula Schoch (Violine) mit barocker Farbenpracht prunken. Zweimal erfreut das Ensemble mit Konzerten von Mozart. Seine „Sinfonia concertante Es-Dur“ (KV 364) dirigierte am 24. April 2022 im Uhlandbau Peter Wallingers Sohn Simon – ein möglicher Nachfolger als Chefdirigent?

In der Wiedergabe von Mozarts „Prager Sinfonie“ (KV 504) spürt man zum wiederholten Mal, dass Peter Wallinger am Pult ein gutes Händchen für den Mozart-Ton besitzt. Rossinis flotte Ouvertüre zur „Seidenen Leiter“ mit herrlichen Crescendi, Schuberts romantische Ballettmusik Nr. 2 (D 797) aus „Rosamunde“ und die orchestral glanzvolle, auf liebenswürdige Weise die russische Seele atmende Serenade C-Dur (op. 48) von Tschaikowsky runden den musikalischen Gehalt der CDs ab, die in guter tontechnischer Qualität einen repräsentativen Überblick der Wallinger-Konzerte bieten und das Versprechen beinhalten: Wir spielen weiter!

Die Doppel-CD „live 2025“ ist für 20 Euro unter der Telefonnummer 07043-958393 oder per E-Mail über susanne@boekenheide.net beziehbar.

Autor: Eckehard Uhlig

Musizieren mit spielerischer Leichtigkeit

Eine neu erschienene Doppel-CD ermöglicht einen spannenden Streifzug durch die Geschichte der Süddeutschen Kammersinfonie Bietigheim. Klassik-Fans können Höhepunkte aus teilweise lange zurückliegenden Konzerten und jüngeren Auftritten genießen.

Peter Wallinger in seinem Element. Foto: Archiv


Mühlacker. „Der will nur spielen“, lautet ein klassischer Ausspruch aus dem Mund des Hundebesitzers, dessen Liebling gerade auf einen skeptischen Dritten losstürmt. Der Ausgang – ungewiss. „Die wollen nur spielen“: So könnte eine kurze Beschreibung der Musikerinnen und Musiker lauten, die unter der Leitung des Dirigenten und Festivalchefs Peter Wallinger in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten für hochkarätige Konzerte in Mühlacker und Umgebung gesorgt haben. Der Ausgang: dank der unbändigen Spielfreude ganz gewiss ein Hörgenuss. Einen klingenden Beweis dafür liefert die neue CD „live 2025“.

Das Cover der neuen Doppel-CD. Foto: privat


Soeben erschienen, können sich die Freunde der Süddeutschen Kammersinfonie Bietigheim über eine Sonderausgabe in Form einer Doppel-CD mit Live-Mitschnitten überwiegend aus dem Uhlandbau und der Frauenkirche Lienzingen freuen, die bis ins Jahr 2006 zurückreichen und ganz besondere Aufführungen wieder ins Gedächtnis rufen. Ob Bach oder Bartók, Mozart oder Rossini: „giocavano“ – italienisch für „sie spielten“ – heißt es im Booklet der CD über die Kammersinfonie und zahlreiche Solistinnen und Solisten, die beim „Musikalischen Sommer“ in der Frauenkirche, in der Reihe „Mühlacker Concerto“ im Uhlandbau oder bei Auftritten im Kronenzentrum Bietigheim für musikalische Glanzlichter gesorgt haben. Dabei versammeln sich auf der ersten der beiden CDs Solisten aus den eigenen Reihen und renommierte Gäste. CD zwei ist reinen Orchesterwerken vorbehalten und vermittelt einen Eindruck vom breiten Repertoire, das Peter Wallinger mit seinem Orchester erarbeitet hat. Alle Aufnahmen sind Live-Mitschnitte.

Umso bemerkenswerter ist, wie sich alle Beteiligten in den hochkomplexen Klanggeflechten des 2. Brandenburgischen Konzerts von Johann Sebastian Bach oder des dritten Klavierkonzerts von Béla Bartók zu einem homogenen Ganzen zusammenfinden und die technischen Herausforderungen mit galanter Selbstverständlichkeit meistern. Stilistisch sind die Musikerinnen und Musiker, gleich ob Peter Wallinger oder sein Sohn Simon am Dirigentenpult steht, ohnehin über jeden Zweifel erhaben. Präzision und das Hören aufeinander bilden die Grundlage für Interpretationen von Werken aus den unterschiedlichsten Epochen. Da klingt eine bearbeitete und mit dem Alliage-Saxophon-Quartett vorgetragene Sonate des im 16. Jahrhundert geborenen Giovanni Gabriele genau so leichtfüßig wie Rossinis Ouvertüre zu „Die seidene Leiter“. Im Schweren schwingt eine Ahnung von Trost und Leichtigkeit mit, und im scheinbar Leichten bringen die Musikerinnen und Musiker die nötige Ernsthaftigkeit auf, um ungeahnte Facetten auch bekannter Literatur an die Oberfläche zu holen.

Die Frage, wie sich der Orchesterklang über die Jahre entwickelt hat – die jüngste Aufnahme stammt aus dem Jahr 2022 –, lädt den Hörer, die Hörerin der Doppel-CD ein auf einen spannenden Streifzug durch die Historie der Süddeutschen Kammersinfonie Bietigheim. Gewisse Kennzeichen wie rhythmische Prägnanz und die Ausgewogenheit der Register bilden den roten Faden. Ausgezeichnete Solisten wie beispielsweise der Pianist Markus Bellheim, die Geigerin Ursula Schoch oder die Trompeterin Laura Vukobratovic haben aus gutem Grund mit diesem Ensemble zusammengewirkt. Sie alle haben mit Freude gespielt – und niemand würde sie zurückpfeifen wollen.

Die Doppel-CD ist über die Telefonnummer 07043/958393 oder per E-Mail an
susanne@boekenheide.net beziehbar, ebenso über die Buchhandlung Elser an der Bahnhofstraße in Mühlacker.

Autorin: Carolin Becker

Konzertjuwelen aus zwei Dekaden

Mit einer Jubiläumsedition der Reihe „Kammersinfonie live“ blickt Peter Wallinger zum 40-jährigen Bestehen der Süddeutschen Kammersinfonie Bietigheim auf zwei Jahrzehnte anspruchsvoller wie ansprechender Konzertprogramme zurück.

Beeindruckender Querschnitt: „live 2025“ ist ein gelungener Rückblick auf die vergangenen 20 Jahre. Foto: privat


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Programm 2025


Samstag 11. Januar 2025 19.30 Uhr
Bürgersaal, Rathaus Murr

Neujahrskonzert 2025

sueddeutsche kammersinfonie bietigheim

Solist: 
Mikael Samsonov · Violoncello 
-> Vita anzeigen
Sprecher:
Martin Stolz
Leitung:       
Peter Wallinger 

„GrenzenLos – LebensWert“

Unterhaltsames und Anregendes in Wort
und Ton – mit Pausenausschank

Leoš Janáček 
Suite für Streichorchester
Hilde Domin
Anton Webern                           
aus Fünf Sätze op. 5
Hilde Domin
Jean Sibelius
Humoreske IV op.89 b
Hilde Domin
Edvard Grieg
Våren (letzter Frühling) op.34
Peter I. Tschaikowsky
Rokoko-Variationen op. 33
Peter I. Tschaikowsky
Nocturne (1888)
Hilde Domin – Nachklang –

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Sonntag 12 Januar 2025 11.00 Uhr
Historischen Kelter Ötisheim

Neujahrskonzert 2025

sueddeutsche kammersinfonie bietigheim

Solist: 
Mikael Samsonov · Violoncello 
-> Vita anzeigen
Sprecher:
Martin Stolz
Leitung:       
Peter Wallinger 

„GrenzenLos – LebensWert“

Unterhaltsames und Anregendes in Wort
und Ton – mit Pausenausschank

Leoš Janáček 
Suite für Streichorchester
Hilde Domin
Anton Webern                           
aus Fünf Sätze op. 5
Hilde Domin
Jean Sibelius
Humoreske IV op.89 b
Hilde Domin
Edvard Grieg
Våren (letzter Frühling) op.34
Peter I. Tschaikowsky
Rokoko-Variationen op. 33
Peter I. Tschaikowsky
Nocturne (1888)
Hilde Domin – Nachklang –

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Sonntag 12. Januar 2025 17.00 Uhr
Kelter Bietigheim-Bissingen

Neujahrskonzert 2025

sueddeutsche kammersinfonie bietigheim

Solist: 
Mikael Samsonov · Violoncello 
-> Vita anzeigen
Sprecher:
Martin Stolz
Leitung:       
Peter Wallinger 

„GrenzenLos – LebensWert“

Unterhaltsames und Anregendes in Wort
und Ton – mit Pausenausschank

Leoš Janáček 
Suite für Streichorchester
Hilde Domin
Anton Webern                           
aus Fünf Sätze op. 5
Hilde Domin
Jean Sibelius
Humoreske IV op.89 b
Hilde Domin
Edvard Grieg
Våren (letzter Frühling) op.34
Peter I. Tschaikowsky
Rokoko-Variationen op. 33
Peter I. Tschaikowsky
Nocturne (1888)
Hilde Domin – Nachklang –

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Freitag 09. Mai 2025 19.00 Uhr
Uhlandbau Mühlacker „MühlackerConcerto“
Einführung 18.15 Uhr

Frühjahrskonzert 2025

sueddeutsche kammersinfonie bietigheim

Solistinnen:
Trio Vivente
Anne Katharina Schreiber · Violine
Kristin von der Goltz · Violoncello
Jutta Ernst · Klavier
Leitung: 
Peter Wallinger

„40 Jahre Kammersinfonie“ – zum Ausklang

Edvard Grieg ​
„Hochzeitstag auf Troldhaugen“​

Alexander Borodin​
„Steppenskizze aus Mittelasien“

Antonín Dvořák
Böhmische Suite op. 39    

Ludwig van Beethoven​
„Tripelkonzert“ C-Dur op. 56
für Violine, Violoncello, Klavier & Orchester

-> weitere Informationen



Samstag 10. Mai 2025 20.00 Uhr
Kronenzentrum Bietigheim-Bissingen
Einführung 19.15 Uhr

Frühjahrskonzert 2025

sueddeutsche kammersinfonie bietigheim

Solistinnen:
Trio Vivente
Anne Katharina Schreiber · Violine
Kristin von der Goltz · Violoncello
Jutta Ernst · Klavier
Leitung: 
Peter Wallinger

„40 Jahre Kammersinfonie“ – zum Ausklang

Edvard Grieg ​
„Hochzeitstag auf Troldhaugen“​

Alexander Borodin​
„Steppenskizze aus Mittelasien“

Antonín Dvořák
Böhmische Suite op. 39    

Ludwig van Beethoven​
„Tripelkonzert“ C-Dur op. 56
für Violine, Violoncello, Klavier & Orchester

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Sonntag 06. Juli 11.00 Uhr
Frauenkirche Lienzingen
Festival „Musikalischer Sommer“

Sommerliche Serenade 2025

sueddeutsche kammersinfonie bietigheim

Solistin:
Ursula Schoch · Violine Vita anzeigen

Leitung: 
Peter Wallinger

W.A. Mozart
Divertimento B-Dur KV 137
Fantasie F-Dur KV 411
Violinkonzert B-Dur KV 207

J. Offenbach
Serenade C-Dur

C. Saint-Saëns
Rondo Capriccioso a-moll op.28
für Violine und Orchester

-> weitere Informationen



Sonntag 06. Juli 18.00 Uhr
Schlosshof Sachsenheim – Open Air
.

Sommerliche Serenade 2025

sueddeutsche kammersinfonie bietigheim

Solistin:
Ursula Schoch · Violine Vita anzeigen

Leitung: 
Peter Wallinger

W.A. Mozart
Divertimento B-Dur KV 137
Fantasie F-Dur KV 411
Violinkonzert B-Dur KV 207

J. Offenbach
Serenade C-Dur

C. Saint-Saëns
Rondo Capriccioso a-moll op.28
für Violine und Orchester

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Samstag 06. Dezember 19.00 Uhr
Kronenzentrum Bietigheim-Bissingen
keine Einführung!

Adventskonzert 2025

sueddeutsche kammersinfonie bietigheim
in Kooperation mit LIENZINGENAkademie

„Apollon musagète“ – Tanz und Traum

Konzeption:
Mariona Mateu Carles & Simon Wallinger

Zeitgenössischer Tanz: 
Leonie Stöckle





In diesem Konzert präsentiert sich die sueddeutsche kammersinfonie bietigheim als hochklassiges Streicherensemble, das nach Piazzollas “Maria de Buenos Aires” im letzten Jahr wieder neue Wege betritt und unterschiedliche Künste in einem Gesamtkunstwerk der besonderen Art zusammenführt.

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Programm 2026


Samstag 10. Januar 2026 19.30 Uhr
Bürgersaal, Rathaus Murr

Neujahrskonzert 2026

sueddeutsche kammersinfonie bietigheim

Solistinnen: 
Maryana Osipova · Violine
Juliane Brittain · Sopran
Moderation:
Frank Albrecht 
Leitung:       
Peter Wallinger 

„Eine musikalisch-literarische Winterreise“

Unterhaltsames und Anregendes in Wort
und Ton – mit Pausenausschank

Franz Schubert​
Deutsche Tänze aus D90

Franz Schubert
„Die Winterreise“ daraus vier Lieder in einer Bearbeitung für Streicher von Simon Wallinger

Jean Sibelius
Romanze C-Dur op. 42 

Peter I. Tschaikowsky
„Die Jahreszeiten“ op. 37a

Felix Mendelssohn Bartholdy
Violinkonzert d-moll

-> weitere Informationen



Sonntag 11 Januar 2026 11.00 Uhr
Uhlandbau Mühlacker

Neujahrskonzert 2026

sueddeutsche kammersinfonie bietigheim

Solistinnen: 
Maryana Osipova · Violine
Juliane Brittain · Sopran
Moderation:
Frank Albrecht 
Leitung:       
Peter Wallinger 

„Eine musikalisch-literarische Winterreise“

Unterhaltsames und Anregendes in Wort
und Ton – mit Pausenausschank

Franz Schubert​
Deutsche Tänze aus D90

Franz Schubert
„Die Winterreise“ daraus vier Lieder in einer Bearbeitung für Streicher von Simon Wallinger

Jean Sibelius
Romanze C-Dur op. 42 

Peter I. Tschaikowsky
„Die Jahreszeiten“ op. 37a

Felix Mendelssohn Bartholdy
Violinkonzert d-moll

-> weitere Informationen



Sonntag 11. Januar 2026 17.00 Uhr
Kelter Bietigheim-Bissingen

Neujahrskonzert 2026

sueddeutsche kammersinfonie bietigheim

Solistinnen: 
Maryana Osipova · Violine
Juliane Brittain · Sopran
Moderation:
Frank Albrecht 
Leitung:       
Peter Wallinger 

„Eine musikalisch-literarische Winterreise“

Unterhaltsames und Anregendes in Wort
und Ton – mit Umtrunk nach dem Konzert

Franz Schubert​
Deutsche Tänze aus D90

Franz Schubert
„Die Winterreise“ daraus vier Lieder in einer Bearbeitung für Streicher von Simon Wallinger

Jean Sibelius
Romanze C-Dur op. 42 

Peter I. Tschaikowsky
„Die Jahreszeiten“ op. 37a

Felix Mendelssohn Bartholdy
Violinkonzert d-moll

-> weitere Informationen



Mo 23.03. bis Mi 25.03.2026
jeweils 9.15 und 10.45 Uhr
Kelter Bietigheim

Schülerkonzerte 2026

„Herr Buffo und der Notendieb“

Musiktheaterstück für Kinder
der Klassen 1 bis 5

Ensemble der Kammersinfonie

in Kooperation mit der
Pyrmonter Theater Companie

Leitung: Jörg Schade



Do 26.03. und Fr 27.03.2026
9 Uhr und 10.30 Uhr
Uhlandbau Mühlacker

Schülerkonzerte 2026

„Herr Buffo und der Notendieb“

Musiktheaterstück für Kinder
der Klassen 1 bis 5

Ensemble der Kammersinfonie

in Kooperation mit der
Pyrmonter Theater Companie

Leitung: Jörg Schade



Samstag 09. Mai 2026 19.00 Uhr
Uhlandbau Mühlacker
Einführung 18.15 Uhr

Frühjahrskonzert 2026

sueddeutsche kammersinfonie bietigheim

Solist:
Sebastian Manz · Klarinette
-> Vita anzeigen
Leitung: 
Peter Wallinger

„Facetten der Romantik“

Franz Schubert ​
Ballettmusik aus „Rosamunde“​

Gottfried Hendrik Mann​
Klarinettenkonzert c-moll op. 90

Heinrich J. Baermnann
Adagio Des-Dur für Klarinette und Orchester    

Felix Mendelssohn Bartholdy​
Sinfonie Nr. 4 A-Dur „Italienische

-> weitere Informationen



Sonntag 10. Mai 2026 20.00 Uhr
Kronenzentrum Bietigheim-Bissingen
Einführung 19.15 Uhr

Frühjahrskonzert 2026

sueddeutsche kammersinfonie bietigheim

Solist:
Sebastian Manz · Klarinette
-> Vita anzeigen
Leitung: 
Peter Wallinger

„Facetten der Romantik“

Franz Schubert ​
Ballettmusik aus „Rosamunde“​

Gottfried Hendrik Mann​
Klarinettenkonzert c-moll op. 90

Heinrich J. Baermnann
Adagio Des-Dur für Klarinette und Orchester    

Felix Mendelssohn Bartholdy​
Sinfonie Nr. 4 A-Dur „Italienische

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Sonntag 05. Juli 2026 11.00 Uhr
Frauenkirche Lienzingen
Festival „Musikalischer Sommer“

Sommerliche Serenade 2026

sueddeutsche kammersinfonie bietigheim

Solisten:
Simon Wallinger · Kontrabass

Maryana Osipova · Violine
Dimitry Hahalin · Viola

Leitung: 
Peter Wallinger

Giovanni Bottesini​
Konzert h-moll
für Kontrabass und Orchester

Kurt Attenberg​
Suite op. 19
für Violine, Viola und Streichorchester

Hugo Wolf
Italienische Serenade G-Dur
Streicherfassung   

Pehr Henrik Nordgren
Pelimannimuotokuvia op. 26
Vier Spielmanns-Porträts aus Finnland



Sonntag 05. Juli 2026 18.00 Uhr
Schlosshof Sachsenheim – Open Air
.

Sommerliche Serenade 2026

sueddeutsche kammersinfonie bietigheim

Solisten:
Simon Wallinger · Kontrabass

Maryana Osipova · Violine
Dimitry Hahalin · Viola

Leitung: 
Peter Wallinger

Giovanni Bottesini​
Konzert h-moll
für Kontrabass und Orchester

Kurt Attenberg​
Suite op. 19
für Violine, Viola und Streichorchester

Hugo Wolf
Italienische Serenade G-Dur
Streicherfassung   

Pehr Henrik Nordgren
Pelimannimuotokuvia op. 26
Vier Spielmanns-Porträts aus Finnland

Mozart mit Charme, Saint-Saëns mit Feuer

Meistergeigerin Ursula Schoch beim Musikalischen Sommer in Lienzingen

Unter der Leitung von Peter Wallinger entsteht ein inspiriertes Zusammenspiel zwischen Orchester und Solistin – Musikgenuss auf höchstem Niveau. Foto: Henkel

Lienzingen. Wenn Ursula Schoch nach Lienzingen zum „Musikalischen Sommer“ kommt, um mit Peter Wallingers sueddeutscher kammersinfonie bietigheim zu musizieren, sind Glanzlichter angesagt. Die mit Wallinger befreundete Konzertmeisterin am Concertgebouw-Orchester Amsterdam ist eben eine brillante Ausnahme-Geigerin. Ihr Spiel ist elegant, leicht und locker. Ihr Violinton je nach Werksituation lyrisch zart oder vollmundig rund, überaus klar und klangschön in allen Lagen. Ihre makellose Technik wirkt geradezu selbstverständlich.

Schochs neuerlicher Auftritt bei der sommerlichen Matinee in der Frauenkirche am Sonntag war sehr unterschiedlichen Komponisten gewidmet. Wolfgang Amadeus Mozarts Violinkonzert in B-Dur (KV 207), das erste von fünf Konzerten für Geige und Orchester, die Mozart aus Anlass seiner Anstellung als Konzertmeister der Salzburger Fürstbischöflichen Hofkapelle 1775 komponiert hat, begeisterte in der Lienzinger Wiedergabe mit einem sehr flott und rhythmisch akzentreich gespielten Eröffnungs-Allegro, feinem solistischen Violingesang mit stimmungsvoll verträumten Melodielinien im Adagio und glanzvollen Höhen im finalen Presto. Unter Wallingers Leitung agierte die Kammersinfonie sehr aufmerksam, die orchestralen Dialoge mit der Solovioline wurden einfühlsam ausgeführt. Man versteht sich eben, da bleibt für Solistin und Dirigent sogar Zeit für Momente gegenseitig lächelnder Aufmunterung.

Brilliert mit feinem Geigenton: Ursula Schoch. Foto: Eva Filitz

Das eigentliche solistisch-konzertante Ereignis aber war die Interpretation von „Introduktion & Rondo Capriccioso“ von Camille Saint-Saëns. Nach der dunkel verhangenen, melancholischen Einleitung war im launigen Rondo eine Bravour mit solistisch funkelnden Geigen-Passagen zu erleben, mit rasanten Läufen, Doppelgriff-Passagen, Ricochets und was sonst noch alles zum virtuosen Meisterhandwerk gehört. Ursula Schoch musizierte sensationell.

Zusätzlich hatten Wallinger und sein Ensemble heitere Orchesterstücke im Programm. Mozarts Divertimento B-Dur (KV 137), das zu den „Salzburger Sinfonien“ gezählt wird, leuchtete mit singendem Melos, wobei die Klangcharaktere der drei Sätze deutlich herausgestellt wurden. Mozarts Fantasie f-Moll (KV 594), ursprünglich für eine mechanische Orgel geschrieben, walzte sehr breit daher. Und Offenbachs selten aufgeführte Serenade C-Dur (nach op. 34) überraschte mit einem feinfühligen, teils von den Stimmführern ausgeführten Mittelsatz und leidenschaftlich-heftigem Orchester-Finale. Solche musikalisch begleiteten Sommertage bereichern Gemüt und Seele.

Autor: Eckehard Uhlig

Wiener Klassik und Belle Epoque in Lienzingen

Die Violinistin Ursula Schoch tritt mit der Süddeutschen Kammersinfonie Bietigheim bei der „Sommerlichen Serenade“ in der Frauenkirche Lienzingen auf. Die Musikerinnen und Musiker begeistern ihr Publikum mit einem abwechslungsreichen Programm mit Werken aus dem 18. und 19. Jahrhundert.

Die Süddeutsche Kammersinfonie Bietigheim tritt unter der Leitung von Dirigent Peter Wallinger in kleiner Besetzung auf. Fotos: Filitz

LIENZINGEN. „Sommerliche Serenade“ lautete der Titel des Konzerts in der Lienzinger Frauenkirche. Viele Musikfreunde fühlten sich offenbar angesprochen und füllten die Reihen fast bis auf den letzten Platz. Ein Anreiz zu kommen war sicherlich der Auftritt der Violinistin Ursula Schoch.

Es gastierte die Süddeutsche Kammersinfonie Bietigheim, diesmal in eher kleiner Besetzung mit Violinen, Violen, Celli und Kontrabass. Doch die 16 Musiker und Musikerinnen spielten beherzt auf und folgten dem anspruchsvollen und herausforderndem Dirigat von Peter Wallinger, dem Gründer des Orchesters. Rundum harmonischer Streicherklang erfüllte die Erwartungen des Publikums, gemessen an dessen kräftigem Beifall.

Konzert beginnt auf etwas unkonventionelle Weise

Auf dem Programm standen Werke aus der Zeit der Wiener Klassik bis hin zur Belle Epoque. Auf etwas unkonventionelle Weise begann das Konzert: Zum Auftakt stimmte das Orchester Divertimento B-Dur, KV 137 von Wolfgang Amadeus Mozart an. Der Komponist hatte darin die übliche Satzfolge geändert und das Andante an den Anfang gestellt und nicht, wie üblich, in die Mitte zwischen zwei Allegri. Daher der fast behutsame Beginn der ersten Violine, ehe ihr sehr ausgewogen die anderen Streicher folgten. Fast kokett hüpften dann temporeich in den beiden nun nachfolgenden Allegri die Bögen über die Saiten, nahmen sich für ein zartes Cantabile zurück, ehe überraschend schnell, fast abrupt der dritte und letzte Satz endete.

Die in Ludwigsburg geborene Violinistin Ursula Schoch sorgt mit zwei Auftritten für Beifall.

Interessant ist die Historie der folgenden Fantasie F-moll, KV 594, die Mozart in seinem letzten Lebensjahr im Auftrag des Wiener Grafen Deym zu Ehren des verstorbenen Feldmarschalls Laudon schrieb. So wurde aus den düsteren Moll-Klängen eine Trauermelodie, die Deym schnell dank einer neuen technischen Entwicklung verbreitete. Denn es war damals seit Kurzem möglich, auf der Oberfläche einer kleinen „Orgelwalze“ Musikstücke einzudrücken, diese in eine Uhr einzubauen und mittels eines Drehmechanismus die Musik automatisch abzuspielen.

Solistin Ursula Schoch spielt auf ihrer historischen Violine

Doch dieser dumpfe Klangteppich wurde am Sonntag schnell zusammengerollt, denn der Höhepunkt des Konzerts nahte, als ein neues Notenpult aufgestellt wurde. Mit dem Erscheinen der Solistin Ursula Schoch ging, bildlich gesprochen, ein Ruck durchs Orchester, das nun alle Kraft aufbot, den Höhenflügen der Solovioline zu folgen und sie in allen Phasen adäquat und sensibel zu begleiten. Schochs zahlreiche Konzerte im Mühlacker Uhlandbau oder in der Frauenkirche sind unvergessen. Jetzt lagen die Noten von Mozarts Violinkonzert B-Dur KV 207 auf ihrem Pult. Und erneut spielte sie mit ihrer Guadagnini-Violine aus dem Jahr 1755 alle Facetten ihres Könnens von den tiefsten bis in höchste Lagen wunderbar klar, sehr transparent und doch mit unendlich warmem Klang aus. Souverän und ausdrucksstark gestaltete sie lebhaft das Allegro moderato, gefolgt vom innigen und emotional berührenden Adagio und dem rhythmisch vorwärtsdrängenden Presto mit einem fulminanten Schlussakkord.

Die Belle Epoque sorgt für Heiteres und Beschwingtes

Nach der Pause begann die Belle Epoque, eine etwa ab 1870 knapp vier Jahrzehnte dauernde schöne und lebensfrohe Zeit voller Umbrüche in allen Bereichen, auch in der Musik. Heiter und beschwingt, fast operettenhaft leicht stimmte das Orchester die Serenade C-Dur von Jaques Offenbach an. Der Komponist, selbst auch ein berühmter Cellist, hatte die Originalfassung mit zwei Celli besetzt. Die Süddeutsche Kammersinfonie Bietigheim trug eine Fassung für Orchester vor und ließ die Leichtigkeit des Seins aus damaliger Zeit überzeugend in allen Stimmen erklingen.

Zum Abschluss gibt es ein Feuerwerk an musikalischen Ideen

Und noch einmal betrat Ursula Schoch die Bühne und stimmte zunächst in harmonischem Miteinander mit dem Orchester Camille Saint-Saens‘ wohl bekanntestes Werk Opus 28 „Introduktion & Rondo Capriccioso“ an. Zunächst zurückhaltend, leicht melancholisch angehaucht und mit behutsam aufgesetzten Bogen der Beginn, um wenig später ein Feuerwerk an musikalischen Ideen zu zünden und alle Grenzen des Möglichen mit ihrer Violine auszuloten. Ein triumphaler Endspurt mit gipfelstürmenden Höhepunkten, dargeboten in tänzerischer Leichtigkeit. Das Publikum dankte mit langem Beifall für dieses beglückende Konzerterlebnis.

Autorin: Eva Filiz

Heitere Sommer-Serenade mit Stargeigerin

Klassikreihe in der Lienzinger Frauenkirche: Die Süddeutsche Kammersinfonie Bietigheim unter der Leitung von Peter Wallinger und die Solistin Ursula Schoch beglücken ihr Publikum in einer zauberhaften Matinee mit Werken von Mozart, Offenbach und Saint-Saëns.

Geigerin Ursula Schoch und die Süddeutsche Kammersinfonie Bietigheim beim Konzert in der Frauenkirche. Foto: Bastian

Mühlacker-Lienzingen. Es war ein sommerleichtes Programm, das Peter Wallinger für die Serenade am Sonntagvormittag zusammengestellt hatte. In der ersten Hälfte erklangen drei Stücke von Wolfgang Amadeus Mozart, nach der Pause Werke von Jacques Offenbach und Camille Saint-Saëns. Mit dabei die fabelhafte Geigerin Ursula Schoch, mit der Wallinger seit 30 Jahren eng verbunden ist.

In der Kunst erweist sich das vermeintlich Leichte am Ende als das wirklich Schwere. Mozart ist das beste Beispiel dafür. Hier hört man buchstäblich alles: jede Verzögerung oder Verlängerung, jede Unebenheit, etwa bei Trillern, und jeden falschen Ton, mag er auch noch so nebensächlich erscheinen. Und tatsächlich hatten die 16 Streicherinnen und Streicher der Kammersinfonie beim Divertimento B-Dur KV 137 und der für Streichinstrumente bearbeiteten Fantasie f-Moll KV 594 an einigen Stellen Mühe, alles auf einen Punkt zu bringen.

Und dann änderte sich alles fast schlagartig. Das selten gespielte Violinkonzert B-Dur KV 207, ein durch und durch positives, freundliches Werk, geriet unter den Händen der herausragenden Ursula Schoch zu einem herrlichen Sommervergnügen. Ihre Energie und Spiellust inspirierten spontan ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter.

Schoch, die als gefragte Solistin weltweit unterwegs ist und als Konzertmeisterin im Königlichen Concertgebouw-Orchester Amsterdam wirkt, betont die großen Bögen, ohne dabei Details zu vernachlässigen. Wunderbar gelingen Tutti-Solo-Abstufungen und drei federleicht herausgespielte Kadenzen mit sensiblen Forte-Piano-Schattierungen und anspruchsvollen Doppelgriffen. Im zweiten Satz Adagio klingt ihre Violine von Guadagnini aus dem Jahr 1755 silbern, um beim Schlusssatz Presto dann mächtig aufzutrumpfen. Die fünf Geigenkonzerte von Wolfgang Amadeus Mozart darf man mit Fug und Recht als Therapeutikum für das menschliche Gemüt bezeichnen.

Nach der Pause blieb der „Flow“ weiterhin spürbar. Die 16 Geigen, Bratschen, Celli und der Kontrabass hatten ihre Freude an der feinnervigen Serenade C-Dur von Jacques Offenbach. Peter Wallinger arbeitete zielstrebig die Höhepunkte in den schnellen Ecksätzen heraus und trieb seine Kammersinfonie einer strahlenden Schlussapotheose entgegen.

Am Ende erklang dann noch ein musikalischer Leckerbissen: „Introduktion und Rondo Capriccioso“ opus 28 für Violine und Orchester aus der Feder des französischen Romantikers Camille Saint-Saëns. Dieser hat ein derart suggestives Rondo-Thema gefunden, das man einfach nicht mehr aus dem Kopf bekommt, so sehr man sich auch bemühen mag. Ursula Schoch scheint das Stück auf den Leib beziehungsweise auf ihre Guadagnini geschneidert zu sein. Elegant stuft sie die Couplet-Teile gegenüber dem Rondo-Thema ab. Während das Orchester das Thema übernimmt, lässt sie sich auf waghalsige Umspielungen ein. Sie kann es sich leisten, denn ihre Technik ist schlichtweg superb. Bei der Stretta gibt es kein Halten mehr. Da ist der „point of no return“ längst überschritten.

Viel Applaus für eine exzellente Geigerin und ein Orchester, das gegen Ende über sich hinausgewachsen ist. Und einmal mehr die dankbare Feststellung, dass ohne das visionäre Engagement Peter Wallingers niemals so große Musik in der Lienzinger Frauenkirche erklingen würde.

Autor: Dr. Dietmar Bastian

Lebendig und trennscharf musiziert: Die „Sommerliche Serenade“ in Sachsenheim

Zuerst alles Mozart, dann ausschließlich französisch: Diesen Maximen folgte Peter Wallingers Programm der „Sommerlichen Serenade“ mit der Süddeutschen Kammersinfonie Bietigheim in Sachsenheim. Als Violinsolistin brillierte Ursula Schoch.

Überraschende dynamische Kontraste: Die Süddeutsche Kammersinfonie
Bietigheim im Kulturhaus. Foto: Holm Wolschendorf

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